Menu
Hundeblog

Where the magic happens – Wie bloggst Du?

Wie blogge ich – wie ensteht ein Blogpost, welches Planungstool nutze ich? | Blogging | Hundeblog | Blogpost | Editorial Calender | Blogkalender

Ich habe ein Arbeitszimmer. Ein richtig schönes mit einem großen Schreibtisch, einem großen Bildschirm und viel natürlichem Licht. Das Licht muss ich betonen. Wir wohnen nämlich in einem alten Haus mitten im Wald. Da ist Licht Mangelware.

Nun sollte man meinen, dass ich es mir in diesem Arbeitszimmer gemütlich mache und dort meine Blogbeiträge schreibe. Aber nein. Meistens sitze ich in der Küche.

Wie blogge ich – wie ensteht ein Blogpost, welches Planungstool nutze ich? | Blogging | Hundeblog | Blogpost | Editorial Calender | Blogkalender

Die Küche – der Magic Room

Kennst du das? Bei Partys sammeln sich alle in der Küche? Bei uns ist das auch im Alltag so. Für Luna und Enki ist es der liebste Ort, kommen doch hier die schönen Leckerchen her. Und auch ich lande immer wieder am Küchentisch, in der Nähe des Kaffees, wenn ich etwas lese, schreibe oder telefoniere. Johanna von Toffe, der Frechdachs wollte wissen, wie die lieben Kollegen bloggen. Und Eva-Sophie von Meine handvoll Hufeisen reichte die Staffel an mich weiter. Daher zeige ich Dir nun meinen Platz in der Küche und erzähle ein wenig, wie ich das so mache mit diesem Blog-Dings.

Das Arbeitszimmer nutze ich nur, wenn ich länger arbeiten muss. Zum Beispiel den ganzen Blog überarbeite oder an einem zeitaufwendigem Geheimprojekt arbeite, von dem ich dir leider erst in zwei Wochen erzählen darf. Aber die normalen Blogbeiträge schreibe ich hier am Küchentisch, begleitet von Unmengen Kaffee, die beiden Hunde zu meinen Füßen. Ab und an legen sie mir abwechselnd den Kopf auf den Oberschenkel und erinnern mit der ihnen eigenen Zurückhaltung (nicht) an Spaziergänge oder Streicheleinheiten.

Fun Fact: Gaaanz am Anfang habe ich ein paar Beiträge auf meinem Tablet geschrieben. Merke, Hundeschnauzen und Touchscreens sind keine gute Kombination. Nachdem Enki mit seiner Nase zwei Mal sehr rudimentäre Entwürfe veröffentlicht hat, die Dank Auto-Sharer gleich im WordPress-Reader, bei Facebook und Twitter landeten, schreibe ich nur noch am Laptop. Virtuelle Tastaturen, kleine Bildschirme und ich passen sowieso nicht gut zusammen.

Meine neue große Liebe ist mein Erazer Notebook, das hier vor ein paar Wochen einzog. Konnte ich vorher noch einen ganzen Becher Kaffee trinken, während Photoshop einen Bearbeitungsschritt speicherte, ist der neue rasend schnell und ermöglicht mir einen ungestörten Workflow. Gerade beim Bearbeiten der Bilder ist das unglaublich und für mich immer noch ein Wunder. Einzig der Kaffee wird jetzt immer kalt.

Wie blogge ich – wie ensteht ein Blogpost, welches Planungstool nutze ich? | Blogging | Hundeblog | Blogpost | Editorial Calender | Blogkalender

Auf dem Bildschirm ist mein Blogkalender bei Asana zu sehen – nicht detailliert wegen des Geheimprojektes…

Pläne, Pläne, Pläne

Letztes Jahr habe ich noch planlos drauf los gebloggt. Immer wieder hatte ich Phasen in denen ich nicht wusste, was ich schreiben sollte. Und so fing ich an, mir zumindest Ideen aufzuschreiben. Dann kam eine längere Krankheit und keine Energie, Beiträge zu schreiben. Also begann ich Beiträge vorzuschreiben. Und um den Überblick zu behalten habe ich verschiedene Kalender ausprobiert. Gedruckt, virtuell, nichts funktionierte vernünftig und bei allem hatte ich das Gefühl am Ende mehr Arbeit zu haben als weniger.

Vor ein paar Monaten lernte ich dann über Julia von miDoggy das Projektplanungstool Asana kennen und es war Liebe auf den ersten Blick. Bei Asana organisiere ich meine Beitragsideen, alles für die Pfotografiegruppe, für den Dogblogger Adventskalender und für das mysteriöse Geheimprojekt. Alle Projekte kommen dann in einem Blogkalender zusammen, den ich mir erstellt habe und bei dem ich ganz leicht Beiträge hin und her schieben kann, wenn so ein spontaner Artikel wie dieser dazwischen kommt. Inzwischen plane ich circa drei Monate im Voraus. Aber für 2018 möchte ich, zumindest die grobe Struktur, bereits zu Beginn des Jahres für das gesamte Jahr erstellen. Auf die Idee brachte mich Mara von Aram und Abra.

Prinzipiell veröffentliche ich nur noch einen Artikel in der Woche und habe mich aus dem schnellen mehrmals die Woche gänzlich zurückgezogen. Ich denke nicht, dass das machbar ist, wenn man so ganz nebenbei Vollzeit arbeitet, Zeit mit den Hunden verbringen möchte und irgendwie noch ein Leben hat. Diesen Stress tue ich mir nicht mehr an.

Wie blogge ich – wie ensteht ein Blogpost, welches Planungstool nutze ich? | Blogging | Hundeblog | Blogpost | Editorial Calender | Blogkalender

Was steckt in so einem Artikel?

In der Regel überlege ich mir, worüber ich gerne schreiben möchte. Alle Artikel beginnen dann bei mir in einem Worddokument. Dort schreibe ich meine Ideen erstmal einfach runter. Dann fange ich an zu recherchieren und das Ganze mit Informationen zu füttern. Als nächstes strukturiere ich den Artikel, gebe ihm Überschriften und einen Titel. Dann lasse ich ihn etwas liegen und lese ihn noch mal. Fast immer strukturiere ich den Artikel erneut um, damit du meinen Gedankensprüngen (für die ich in meinem Umfeld gerne laut verflucht werde) auch folgen kannst.

Als nächstes kommen die Fotos, die geknippst, bearbeitet und ausgewählt werden wollen. Das Titelbild und mindestens drei Pins werden erstellt. Dann erst füge ich alles im Backend zu einem Artikel zusammen und lese Korrektur, um möglichst viele Tippfehler zu erwischen. Ein paar verbleiben wahrscheinlich immer, aber nichts stört deinen Lesefluss unterbewusst mehr als Rechtschreib- und Tippfehler. Glaube mir.

Dann folgt ein Korrekturgang durch den Lieblingsmann, der mir noch mal Feedback zur Verständlichkeit und zur Sprache gibt.

Keywords, SEO?

Ganz am Ende schaue ich, ob ich den Text in Bezug auf SEO noch etwas aufhübschen kann. Habe ich alle Alt-Attribute bei den Bildern? Was ist überhaupt mein Keyword und kommt es im Artikel vor? Häufig liest du Empfehlungen mit der Keyword-Recherche zu beginnen und darauf den Artikel aufzubauen. Aber mir gefällt das nicht. Ich möchte aus meinem Leben und für dich schreiben. Nicht für Google. Wenn ich dann mit ein paar kleinen Änderungen auch Google erfreue ist das schön. Aber wenn ich das zu meiner Top-Priorität mache, hänge ich das Bloggen an den Nagel. Das will ich nicht und es passt nicht zu mir.

Bei den Keywords und der Lesefreundlichkeit kann dir Yoast eine Hilfe sein. Allerdings akzeptiert es in der kostenfreien Version nur ein Keyword und da ich meist mit Long Tail Keywords arbeite, muss ich halt mein Gehirn einschalten. Und auch bei der Lesefreundlichkeit jammert Yoast immer mit mir. Zu lang, zu viele Füllwörter. Lebe damit, doofes Plugin, so bin ich halt. Du siehst, uns verbindet eine kleine Hassliebe.

Manche Artikel schreibe ich einfach runter wie es mir gerade in den Sinn kommt. Aber auch die Erhalten zumindest einen Korrekturgang. Wobei auch dieser schnell entstandene Artikel inzwischen 8 Revisionen hinter sich hat.

Nun hast du einen kleinen Einblick. Wenn du Fragen hast, immer gerne her damit!

Wer ist als nächstes dran?

Johanna hat sich folgende Regeln für Ihre Blogparade überlegt:

1. Verlinkt diesen Beitrag in eurem Beitrag
2. Macht mindestens ein Foto, auf dem ihr erkennt, wie ihr bloggt (oder lasst ein Foto von euch machen)
3. Erzählt euren Lesern wie eure Beiträge entstehen! Lasst sie ein bisschen hinter die Kulissen sehen
4. Nominiert mindestens einen anderen Blogger, dabei ist es egal, worüber der Blogger sonst bloggt! Natürlich dürft ihr auch einfach mitmachen ohne nominiert zu werden, es soll vor allen Dingen Spaß machen!

 

Ich wäre neugierig wie die folgenden Kolleginnen bloggen:

Sandra von Dreipunktecharlie

Mara von Aram und Abra (wo sich mich schon auf die Idee der Jahresplanung gebracht hat)

Dani von Hundebloghaus

Habt ihr Lust mir und euren Lesern einen kleinen Einblick zu gewähren?

 

About Author

Bloggerin mit einem Faible für Fotographie.