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Hundeblog

Frischer Wind für 2018

Mit kleinen Gewohnheiten Vorsätze realisieren

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Windig war es diese Woche definitiv. Und zum Glück hat der Wind die Regenwolken woanders hin gepustet, sodass wir ein paar Tage durchatmen konnten.

Ein Wind voll frischer Ideen, die mein Leben etwas erleichtern oder verbessern sollen, pustete mich auch mitten ins neue Jahr.

Vorsätze für das neue Jahr?

Dieses Jahr werde ich super sportlich…

Dieses Jahr werde ich mich nur gesund ernähren…

Vorsätze sind ja nicht so meins. Früher startete ich gerne mit Vorsätzen ins neue Jahr, die im Prinzip nur eine gute Fee hätte bewerkstelligen können, da ich weder Lust noch Energie hatte diese selbst umzusetzen. Ich wollte nur das Ergebnis, am besten sofort. Dementsprechend wenig bis gar nicht erfolgreich war ich.

Was aber bei mir gut funktioniert sind kleine Änderungen im Alltag. Dafür schaue ich mir zwischen Weihnachten und Neujahr das vergangene Jahr an und überlege, was mich gestört hat und was gut funktionierte. Welche Ideen mir gefielen, die vielleicht noch nicht im Alltag angekommen sind. Und darauf konzentriere ich mich in den ersten Monaten des neuen Jahres. So nehme ich den allgemeinen alles frisch, alles neu Schwung des Jahresanfangs mit und verurteile nicht zum Scheitern, was noch gar nicht begann.

“A beginning is the time for taking the most delicate care that the balances are correct. ”
Frank Herbert

Neue Gewohnheiten für den Alltag

Studien zufolge dauert es durchschnittlich sieben Wochen, bis aus einer neuen Aktion eine Gewohnheit geworden ist. Und Gewohnheiten sind gut. Es sind Vorgänge und Verhaltensweisen, die quasi automatisch ablaufen. Wenn diese Rituale im Alltag eingekehrt sind, ist es unwahrscheinlich, dass man davon wieder abkommt. Die Entscheidung, diese Gewohnheit jetzt auszuführen, erfolgt dann nicht mehr bewusst, sondern das Unterbewusstsein macht einfach mal und fliegt mit Autopilot.

Wie kann ich nun Gewohnheiten ändern? Dazu braucht es eigentlich nur 3 Dinge: 1. Lust, 2. Routine und 3. Belohnung – dir vielleicht besser bekannt als der Keks-Click.

1. Lust

Die Lust zu etwas ist extrem wichtig. Ein „Ich sollte wohl mal“ oder „Es wäre gut, wenn ich…“ wird mit Sicherheit nicht funktionieren. Und warum auch? Ist unser Leben nicht zu kurz und im Berufsalltag schon zu voll mit müsste, sollte und Augen zu und durch?

Allerdings ist die Lust auch immer eine Frage der Perspektive. Als ich anfing meinen Putzplan zur Gewohnheit zu machen, habe ich das nicht getan, weil ich so gerne putze. Im Gegenteil, ich hasse es und empfinde als unglaubliche Zeitverschwendung, die ich mir nur mit Mühe und viel Anstrengung schönreden kann. Aber ich liebe saubere und ordentliche Häuser. Und ich habe wahnsinnige Lust auf die entspannte Atmosphäre einer sauberen Wohnung, in der dann die Kreativität richtig fließen kann. Sollte mir die Fee dieses Jahr noch eine beträchtliche Menge an Geld zukommen lassen, werde ich das Putzen als allererstes outsourcen. Aber bis dahin nehme ich meinen Putzplan als den Weg, der unter geringstem Zeitaufwand zum befriedigenden Ziel führt.

2. Routine – die App 7 Week

Hier kommt die App 7 Weeks ins Spiel, die mir schon bei vielen ehemals neuen Gewohnheiten, wie vor Jahren zum Beispiel dem Putzplan, geholfen hat. Du trägst hier einfach eine neue Gewohnheit ein, wählst den Zeitraum (vorgegeben sind natürlich 7 Wochen), wählst eine Uhrzeit für die Erinnerung und los geht’s. Jeden Tag hakst du nun deine erledigte Gewohnheit ab, bis sie Dir in Fleisch und Blut übergegangen ist. Bei schwierigeren Gewohnheiten kannst du den Zeitraum gleich länger wählen oder einfach noch mal eine 7-Wochen-Runde dranhängen.

Die App wurde auf der Basis des Buches „The Power of Habit“ von Charles Duhigg programmiert. Kennst du das Buch? Bei mir steht es bisher auf der Wunschliste.

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Natürlich nimmst du dir hier Gewohnheiten vor, auf die du auch Lust hast (oder dir zumindest erfolgreich die Lust eingeredet hast).

Green Smoothie

Das ganze letzte Jahr habe ich mir schon vorgenommen, morgens regelmäßig meinen Green Smoothie zu trinken. Dabei mache ich es mir jedoch einfach, ich bin morgens faul. Es gibt getrocknete und gemahlene grüne Mischungen, meine nehme ich von der Firma Lebe Pur. Die rühre ich in Wasser und gebe etwas Direktsaft hinzu. Immer, wenn ich das machte, fühlte ich mich so viel besser und startete den Tag mit Energie. Aber es ist wieder und wieder in Vergessenheit geraten. Dann wurde die Woche stressig oder ich habe verschlafen – und schon dauerte es wieder einige Zeit, bis ich mich an die morgendlichen Smoothies erinnerte.

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Seit 2 Wochen nutze ich jetzt wieder die 7 Weeks App. Und selbst, wenn ich es einen Tag nicht schaffe, bringt mich die App am nächsten Tag wieder auf Kurs.

3. Belohnung oder auch der Keks-Click

Jetzt fehlt nur noch der Keks-Click.

Daran scheitert es bei mir häufig. Denn ich habe eine endlos lange Liste an Belohnungen für Luna und Enki, jedoch fehlt es tatsächlich an einer Liste zur Selbstbelohnung. Hast du Ideen?

Für mich darf es nicht zu wenig sein. Denn zum Beispiel eine Weile in einem schönen Buch lesen zu dürfen, Schokolade oder eine schöne Badewanne ist für mich keine Belohnung, sondern mein verdammtes Grundrecht.

Aber ich gehe auch nicht gerne shoppen und sowieso, mehr Geld ausgeben als Belohnung ist bei unserem doch eher schmalen Budget nicht geeignet, um bei mir ein gutes Gefühl auszulösen. Daher hadere ich noch mit für mich geeigneten Belohnungen. Wie schon gesagt, Inspirationen sind mir von Herzen willkommen.

Zeit für Social Media und Pinterest

Im letzten Jahr habe ich zu viel Zeit mit Social Media und Pinterest verbracht.

Da fängt man einmal an durch die Timeline zu scrollen und schon ist eine Stunde um. So gerne ich von euch lese, aber das Leben findet draußen statt. Außerdem habe ich bemerkt, dass ich nach einer Weile am Tablet müde bin, keine Energie mehr habe. Da ist der kleine wie ein Vampir, der mich als antriebslose blutleere Hülle zurücklässt.

Daher gibt es jetzt klare Regeln. Morgens beim Kaffee investiere ich erst 10 Minuten in Pinterest, schaue dann kurz durch Instagram und scrolle danach durch meine Facebook Timeline. Diese halbe Stunde muss fürs erste reichen. Und es ist genau die Zeit, die das Hunde-Frühstück sowieso zum Einweichen braucht.

Abends das gleiche. Ich werde es noch mal auf genau eine halbe Stunde reduzieren.

Samstag und Sonntag gönne ich mir morgens eine Stunde zum gemütlichen Wachwerden. Als ich noch nicht bloggte, habe ich jeden Morgen in Bloglovin‘ geschaut und dort neuste Beiträge verfolgt. Bloglovin‘ kommt jetzt an den Wochenenden wieder stärker zum Einsatz.

Ich habe für mich festgestellt, dass ich mich mit diesem Blog-Reader intensiver mit Artikeln beschäftige, als kurz aus der Facebook App heraus. Und so viel Mühe, wie in vielen Blogbeiträgen steckt, haben die es auch verdient.

Falls du uns auch auf Bloglovin‘ folgen möchtest, findest du uns unter hier.

Planung der Blogbeiträge

Im letzten Jahr habe ich mit der Blogplanung bei Asana begonnen und seitdem ist mein Leben viel leichter. Ich habe einen Ort, wo ich meine Ideen sammeln und einen Redaktionsplan erstellen kann.

Ich weiß, dass viele von euch erfolgreich wunderbare Artikel ohne einen Plan erstellen, aber ich kann das nicht. Mich stresst es total. Probiert und für mich als katastrophal befunden. Dann bekommt ihr eine Weile fast täglich Artikel von mir, weil ich entspannt bin, die Zeilen nur so fließen und ich mich vor Ideen nicht retten kann. Darauf folgt dann eine lange Zeit des Schweigens oder halbherzige Artikel, weil ich ja mal wieder was schreiben muss.

Das Ganze wird begleitet von meinem schlechten Gewissen, weil ich das so nicht möchte. Ich möchte ja gerne regelmäßig etwas veröffentlichen.

Eigentlich hatte ich auf Anregung von Mara – Aram&Abra vor, das gesamte Jahr 2018 im Voraus zu planen. Aber das funktioniert für mich auch nicht. Ein Quartal ist genug, alles andere würde mich dann gefühlt zu sehr einschränken.

Immer, wenn ich nun in dieser entspannten Phase bin, schreibe ich schon mal Blogbeiträge zu meinen Ideen vor. Wenn es Aktuelles gibt, an dem ich dich teilhaben lassen möchte, gibt es halt einen Extra-Post.

Fotografie – 52 Wochen Hund und Pfotografie

Dieses Jahr nehme ich an einem tollen Fotografie-Projekt teil, das 52 Wochen Hund heißt.

Jede Woche soll ein aktuelles, in der Woche entstandenes Foto gepostet werden.

Ich hoffe, dass ich es mit diesem Projekt schaffe, regelmäßiger zu fotografieren. Gerade in der dunklen Jahreszeit wird das für mich schwierig, weil ich meist während der hellen Zeit im Büro sitze. Daher geht es nur an den Wochenenden. Da Norddeutschland aber bevorzugt an Wochenenden Grau und Regen schickt, möchte ich herausfinden, ob ich nicht auch bei schlechtem Wetter schöne Fotos hinbekomme.

Zusätzlich haben Monika von Genki Bulldog und ich uns auch schon tolle Themen für unsere Pfotografie-Gruppe bei Facebook ausgedacht. Hier stellen wir jeden Monat eine Aufgabe, resp. den Monat unter ein Motto und sammeln am Ende die schönsten Ergebnisse.

DareBee – die fleißige Sportbiene

Ja, Sport und ich ist so eine Sache. Ich habe von der Familie meines Vaters einen niedrigen Blutzuckerspiegel und einen Hang zum Untergewicht mitbekommen. Zeit meines Lebens war ich schlank, sehe auf den ersten Blick recht sportlich aus und musste dafür nie etwas tun. Wo manche von euch kämpfen, um ein paar Kilos zu verlieren, musste ich früher kämpfen, um ein paar Kilo mehr zu haben, mit denen ich mich besser fühle.

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, aber irgendwie fühlte ich nie die Notwendigkeit Sport zu betreiben. Aber ich träume davon. Schon seit Jahrzehnten träume ich, sportlich zu sein. Spaß an der Bewegung zu haben, nicht nur dünn zu sein, sondern auch ein paar Muskeln zu haben.

Ich werde nicht jünger (psst, das habe ich jetzt nur gedacht) und dieses Jahr soll es endlich so weit sein. Wenn ich mir das schon so lange wünsche, sollte ich es mir endlich erfüllen.

“How often is it that the angry man rages denial of what his inner self is telling him.”
Frank Herbert

Letztes Jahr bin ich durch Susanne von Hundezeitung über DareBee gestolpert. Fitnessprogramme für Zuhause, die ohne viele Geräte durchgeführt werden können. Auch hier habe ich letztes Jahr immer wieder begonnen und es dann nicht durchgehalten, obwohl es mir richtig Spaß gemacht hat.

Die App 7 Weeks soll auch das richten und ich bin seit 2 Wochen fleißig dabei, das Starter-Programm Foundation durchzuziehen. Da ich im letzten Jahr verschiedene Programme parallel begonnen habe, wählte ich – aus Erfahrung klug – für dieses Jahr erstmal nur das Grundlagenprogramm. Solltest du Lust haben, aber Einschränkungen oder gesundheitliche Probleme gibt es das Programm auch noch in den Light Variante, um wirklich sanft in die Bewegung zu kommen.

Eine gut funktionierende App gibt es nicht, aber ich habe mir einfach die Browserverknüpfung zum Foundation-Programm aufs Tablet gelegt. Wenn Übungen in der Durchführung nicht klar sind, brauchst du sie nur zu googeln. Zu fast allen Übungen haben die fleißigen Darebees schon ein Video bei Youtube hochgeladen.

Dann doch – Vorsätze für 2018!

Wenn ich daraus nun die allseits beliebten Vorsätze für das neue Jahr extrahieren sollte, wären das gesünder leben, mehr Zeit für mich und meine Lieben und als Hobby die Fotografie weiterbringen.
So, da wären sie nun am Ende doch, die Vorsätze fürs neue Jahr. Einzig so unterteilt brauche ich keine gute Fee, das bekomme ich dann auch alleine hin.

Wie ist das bei Dir? Hast Du Vorsätze für das neue Jahr?

Edit: Sagt dir kognitive Dissonanz etwas? Oder auch einfach „schlechtes Gewissen“? Hierbei gehen Forscher davon aus, dass man Gewohnheiten am erfolgreichsten ändert, wenn man selbst Botschafter dieser gewünschten Änderungen wird. Das schlechte Gewissen, seine Gewohnheitsänderungen laut zu verkünden und dann nicht einzuhalten, soll der stärkste Motivator sein. So, jetzt weißt du auch, warum ich dir heute einen Artikel vorsetze, in dem es mal so überhaupt nicht um Hunde geht.

 


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Bloggerin mit einem Faible für Fotographie.