Hundeblog

Pinterest für Hundeblogger

I love Pinterest

Viele von euch kennen Pinterest. Manche werden es privat nutzen, einige für den Blog. Und die, die Pinterest regelmäßig für den Blog nutzen, singen dauerhaft Loblieder.

Wenn wir uns jedoch mal anschauen, wer regelmäßig beim Pinterest Monday in der miDoggy Community mitmacht, ist das nur ein sehr kleiner Teil der Hundeblogger die allein ich kenne.

Warum ist das so? Haben viele von euch Angst, noch mehr Zeit investieren zu müssen? Oder habt ihr keine Idee, wie ihr bei Pinterest loslegen sollt? Oder findet ihr Pinterest einfach nur doof?

Da ich selbst ebenfalls zu denen gehöre, die Pinterest lieben, habe ich mir gerade in letzter Zeit diese Fragen häufiger gestellt. Es fällt mir schwer zu verstehen, warum so viele von euch das Potenzial, mehr interessierte Besucher auf den Blog zu bekommen und auch älteren Artikeln wieder Leben einzuhauchen, nicht nutzen.

Daher habe ich beschlossen, mich auf eine Überzeugungskampagne zu begeben und euch Pinterest ans Herz zu legen. Wenn ihr die letzte Frage mit ja beantwortet habt und Pinterest einfach nur doof findet, ist das eben so. Dann wäre das jetzt der geeignete Moment für das kleine X oben rechts in der Ecke.

Allen anderen möchte erstmal ein wenig über Pinterest erzählen.

Was ist Pinterest

Pinterest wird immer wieder bei Social Media einsortiert. Dabei ist es Google viel ähnlicher und passt besser in die Klassifikation der Suchmaschinen – aber mit einem Twist. Prominent bei Pinterest ist das Suchfenster. Wenn du da aber ein Stichwort eingibst, bekommst du keine Artikel oder Seiten vorgeschlagen wie bei Google, sondern du bekommst Bilder gezeigt. Häufig wunderschöne Bilder, die dich gleich ansprechen sollen.

Gibst du zum Beispiel einfach nur „Hund“ in das Suchfeld ein, erhältst du eine Vielzahl von Pins zu Erziehung, Tricks, wunderhübschen DIYs, Ernährung, Gesundheit und mehr. Und du erhältst Vorschläge, wie du die Suche verfeinern kannst.

Pinterestsuche nach dem Stichwort "Hund"
Pinterestsuche nach dem Stichwort „Hund“

Wenn nun ein Nutzer auf so ein Bild (Pin genannt) klickt, kann er den Pin für später auf einer seiner Pinnwände (Boards) speichern und/oder auch direkt lesen, indem er noch mal auf den geöffneten Pin klickt. Schwupps ist der Nutzer auf deinem Blog und erfreut sich an deinem Artikel.

Wir sehen also, du kannst bei Pinterest suchen und das Gefundene speichern. Und das Ganze hübscher und komfortabler als bei anderen Suchmaschinen.

Pinterest implementiert immer mehr Merkmale des Social Media, wie zum Beispiel Kommentare und auch die Möglichkeit anderen Nachrichten zu schicken. Aber das wird wenig genutzt und ist nicht der Schwerpunkt von Pinterest.

Pinterest beschreibt sich selbst als Plattform für inspirierende Ideen und das trifft es ziemlich gut. Schnell kann man sich als Nutzer in den tollen Pins, Vorschlägen, Ideen und Inspirationen verlieren und viel Zeit auf Pinterest verbringen.

Die Verweildauer auf Pinterest dürfte sehr viel länger sein als bei Google. Und damit steigt die Chance auch für noch unbekanntere Pins entdeckt zu werden. Es ist eine kleine Schatzsuche für Erwachsene und das persönliche Scrapbook voller Ideen der Nutzer.

Wer nutzt Pinterest?

Das ist natürlich gerade für dich als Hundeblogger spannend. Die Frage, ob du bei Pinterest interessierte Leser findest.

Pinterest ist in den letzten Jahren unglaublich im Aufschwung. Weltweit wurden für 2017 200 Millionen aktive Nutzer bekanntgegeben, von denen 50% nicht aus den USA kommen. Außerdem sollen 75% der Neuanmeldungen nicht aus den USA kommen.

Konkrete Zahlen für Deutschland veröffentlicht Pinterest leider nicht. Bei Statista gibt es ein paar Zahlen aus dem März 2016. Da waren es 2.6 Millionen Nutzer. Allerdings wird Pinterest in Deutschland immer stärker und hat in 2017 alle deutschen Nutzer auf eine eigne .de Domain umgezogen. Es ist also davon auszugehen, dass es inzwischen deutlich mehr Nutzer sind und noch mehr werden.

Zur Demographie gibt es leider auch nur amerikanische Zahlen, 45% der Nutzer sind weiblich und davon 36% im Alter von 18-29 Jahren. Letztes Jahr las ich von einer Bloggerin, Pinterest sei nur was für die Frau über 50. Ich denke, das kommt der Wahrheit nicht mal im Ansatz nahe und wer Pinterest damit abtut, verschenkt unglaubliches Potenzial.

Was bringt mir Pinterest?

Pinterest hat seine Wurzeln in schönem Wohnen, DIY, Rezepten und Mode. Aber auch jede Nische kann bei Pinterest erfolgreich sein. Wir Hundeblogger zeigen das. Als ich im Herbst 2016 mit Pinterest anfing, waren da noch nicht viele von uns aktiv mit ihren Blogs vertreten. Ich glaube, wir waren vier oder fünf. Damals habe ich fast nur englische Pins gepinnt, weil deutsche kaum zu finden waren. Inzwischen gibt es unglaublich viele weitere Hundeblogger und Hundeunternehmer bei Pinterest und die Auswahl an deutschsprachigen Pins ist riesig. Ich pinne nur noch sehr selten englischsprachige Pins.

Wenn nun ein Nutzer, der Pinterest bisher immer für Einrichtungsideen genutzt hat, einmal etwas für Fiffi oder Waldi sucht, findet er fast so viel wie zu skandinavischem Wohnstil (o.k., vielleicht etwas weniger). Dementsprechend suchen immer mehr und immer häufiger Pinterest Nutzer nach Hundethemen. Und die meisten davon können und werden mit der Zeit auf deinem Blog landen.

Bei mir inzwischen so viele, dass Pinterest abgeschlagen auf Platz 1 von allen auf mich verweisenden Seiten steht.

Im Vergleich zu Social Media kostet mich Pinterest kaum Zeit und Kreditkartendaten für teure Anzeigen will es (zumindest bisher) auch nicht. Meine Ausgabe in den Suchergebnissen hängt nur davon ab, wie viele Menschen sich meinen Pin gemerkt haben.

Und da mein Pin nur nach dem Thema und nicht nach dem Alter = Veröffentlichungsdatum angezeigt wird, kommen von Pinterest gerade auf alte Blogbeiträge Leser. Pinterest ist da das umgekehrte Facebook. Je länger ein Pin veröffentlicht ist und weitergepinnt wird, desto höher wird er eingeschätzt und weiter oben ausgespielt.

Der Nachteil ist allerdings, dass Pinterest lange braucht bevor es läuft. Wenn du Pinterest eine Chance gibst, solltest du nicht vor 6 Monaten signifikante Ergebnisse erwarten. Und wenn du sie doch hast, freue dich wie eine Schneekönigen.

Ich hatte im ersten Monat 5 Besucher, im zweiten 50 und dann im dritten Monat langsam über 100 Besucher von Pinterest. Aber irgendwann läuft es und dann kannst du dich auch als kleiner Hundenischenblogger über fünfstellige Aufrufzahlen im Monat freuen. Und das Ganze unglaublich konstant.

Einen kleinen Pferdefuß gibt es natürlich auch: Der Pinterest Nutzer kommt von dort auf deinen Artikel, liest ihn und kehrt zurück zu Pinterest. Das heißt, je mehr Traffic du von Pinterest bekommst, desto höher wird deine Absprungrate. Damit musst du leben.

Viele von euch haben es mitbekommen, ich habe mir im Januar und Februar eine Auszeit gegönnt. Ich habe nicht gebloggt, war kaum auf meinen Social Media Profilen aktiv und habe Pinterest kein Mal besucht. Mein Traffic von Pinterest ist etwas eingebrochen, war aber trotzdem noch sehr hoch. Zumindest wenn man bedenkt, dass meine Aktivität in letzter Zeit gen Null tendierte.

Hier mal meine Statistik aus dem Januar. Übrigens mit manuellem Pinnen, ganz ohne Programme wie Tailwind und Boardbooster. Ich habe mir sagen lassen, damit erreicht man noch mehr Aufrufe. Aber ich bin so zufrieden.

Blogstatistik Hundeblog
Zugriffzahlen im Januar 2018

 

Blogstatistik Hundeblog
Verweisende Seiten im Januar 2018

Ich bin bei den sozialen Netzwerken so schon nicht stark. Mit 250-300 Followern bei Facebook und Instagram lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Aber wenn ich dann noch nicht mal aktiv bin, sackt der Zustrom der Leser schnell auf den Nullpunkt. Google ist auch nicht meine Domäne. Das Thema SEO ist so unsexy, dass ich da nicht wirklich vorankomme. Und was mir keinen Spaß macht, lasse ich recht schnell wieder. Auch wenn ich mich mal kümmern sollte. Denn nur auf dem einen Bein Pinterest steht es sich auch nicht all zu gut.

Pinterest Challenge 2018

Wie kann ich bei Pinterest durchstarten?

Wenn du mir bis hierhin gefolgt bist, ist das wahrscheinlich die Frage aller Fragen. Es gibt unglaublich viele tolle Seiten zu Pinterest und auch kostenlose E-Mail Kurse von zum Beispiel Susanne Oertel, der Pinterest Profissima oder Caroline Preuss, der deutschsprachigen Pinterest-Königin.

Und für die ganz eiligen unter euch hat auch Julia von miDoggy eine tolle Kurzanleitung geschrieben: In 5 einfachen Schritten zum erfolgreichen Pinterestaccount

Aber das hätte dir auch eine Google Suche schnell verraten und trotzdem hast du es noch nicht gemacht. Warum nicht? Da kann ich nur raten.

Ich möchte aber, dass sich das ändert. Denn je mehr wir auf Pinterest sind, desto sichtbarer werden die Hundeblogs. Konkurrenz hat hier keinen Platz, das erreichen wir nur gemeinsam.

Daher habe ich mich entschieden ab dem 10. März eine 10-tägige Pinterest Challenge zu machen. Wenn Du die 10 Tage mit mir durchhältst, stehst du am Ende mit einem schicken Pinterest-Account und einer soliden Pinterest-Strategie da.

Das wird kein Einbahnstraßen-E-Mail-Kurs, sondern wir tauschen uns zusätzlich in einer Gruppe aus. Du kannst all deine Fragen loswerden, bekommst Feedback und ich schaue mir jeden Account am Ende an.

Da das Zeit kosten wird, ist dieses Angebot einmalig. Du kannst nur zum 10.03.2018 einsteigen und ich plane nicht, den Kurs zu wiederholen oder sonst in anderer Form als Pinterest Coach aktiv zu werden. Ich bin Hundeblogger, dafür fehlt mir einfach die Zeit.

Auch kann ich nicht unbegrenzt viele von euch mitnehmen, da ich mir eure Accounts intensiv anschauen möchte. Ich habe da so eine Zahl im Kopf von der ich glaube, dass ich sie allein handeln kann. Wenn die erreicht ist, werde ich die Anmeldemöglichkeit stoppen.

Wenn du bei Pinterest durchstarten möchtest und denkst, dass du Lust hättest das mit mir zu machen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

Solltest du bereits auf Pinterest aktiv sein und halbwegs zufrieden mit deinem Account und deinen Pins, dann ist diese Challenge ganz sicher nichts für dich. Ich schaue da mal in die Richtung von Julia, Susanne, Mara, Dini, Dani, Monika, Maria und wer noch alles konsequent von den Hundebloggern aktiv ist. Es macht unglaublich viel Spaß mit euch bei Pinterest, aber ihr kennt meinen Account. Ich habe keine Geheimtipps für euch.

In dieser Challenge geht es wirklich um die Grundlagen hin zum schönen Profil und einer guten Strategie.

Also, hast du Lust? Let’s rock Pinterest!

Es tut mir sehr leid, aber wir haben die Menge an Teilnehmern, die ich allein gut handeln kann, erreicht. Leider kannst Du Dich für diese Challenge nicht mehr anmelden.

Aber die Webseiten von Susanne und Caroline, die ich oben verlinkt habe, bieten sehr gute kostenlose E-Mail Kurse an. Probiere es doch mit einem dieser beiden Kurse.

Und wenn Du Lust hast, kannst Du gerne Teil unseres Rudels werden. Sollte es so viel Spaß machen, dass ich doch noch mal eine weitere Challenge plane, erfahren die Mitglieder unseres virtuellen Rudels es natürlich als Erste.

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2 Comments

  • Och Menno – da hatte ich so n langen Kommentar geschrieben und weil ich die Datenschutzbox übersehen habe, wurde alles gelöscht. 🙁

    Also in Kurzform: der Artikel kommt gerade super passend, da der nächste Teil meiner Serie „Hundeblogger Handwerkszeug“ eine Sammlung von Tutorials beinhaltet. Besonders freut es mich natürlich, wenn darin Tutorials von anderen Hundeblogs verlinkt werden können – danke für diesen Beitrag!

    Liebe Grüße und happy pinning,
    Mara
    (die Pinterest lieber mag, als alle anderen Plattformen zusammen, weil sie so wenig Zeit hat)

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