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Der Öko Hund - Nachhaltigkeit & Bio Produkte

Der ökologische Pfotenabdruck

[Anzeige] Nachhaltigkeit erscheint wie ein Trendthema. Manch einer kann es wohl schon nicht mehr hören. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass wir hier auf dieser Welt nur eine Zukunft haben, wenn wir alle an einem Strang ziehen und unsere Gewohnheiten überdenken. Und ich finde, Nachhaltigkeit muss weder schwer noch teuer sein. Schon mit kleinen Änderungen kann man viel erreichen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Nachhaltigkeit?
  2. Der ökologische Fußabdruck
  3. Nachhaltigkeit in der Ernährung
  4. Nachhaltiges Spielzeug
  5. Leinen und Halsbänder
  6. Hundebetten
  7. Poo Bags
  8. Pflegeprodukte
  9. Wo kann man gut nachhaltig für seinen Hund einkaufen?
  10. Was ist also Nachhaltigkeit in der Hundehaltung?
  11. FAQ

 

1.      Was ist Nachhaltigkeit?

Wikipedia sagt dazu: „Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht.“

Es geht darum unsere Bedürfnisse zu erfüllen ohne damit die Natur aus dem Gleichgewicht zu bringen oder so zu beeinflussen, dass sie sich nur schwer oder gar nicht regenerieren kann.

Nachhaltig leben beinhaltet also zwei Komponenten:

  1. Unsere Bedürfnisse. Die sollten wir hinterfragen. Denn häufig ist es am nachhaltigsten, wenn wir feststellen, dass wir manche Dinge gar nicht brauchen. Trägt es wirklich zu unserem Glück bei, zwanzig Halsbänder für einen Hund zu haben? Macht es mich wirklich rundum glücklich, fühle ich mich erfüllt, wenn ich dieses oder jenes kaufe? Oder ist es schlicht eine Notwendigkeit, wie zum Beispiel Hundefutter?
  2. Die Herstellung und der Verkauf. Wenn wir dann entschieden haben, dass es ein klares Bedürfnis gibt, können wir schauen, welche Alternativen wir haben. Wie viel können wir für einen Artikel ausgeben und was bekommen wir für unser Geld. Die Kaufentscheidung ist im ersten Moment nur ein Zahlvorgang, aber eigentlich ist jede Kaufentscheidung eine Chance ethisch und auch politisch eine Aussage mit großen Ausrufezeichen zu treffen.

Nachhaltigkeit mit Hund

2.      Der ökologische Fußabdruck

Wir können unseren ökologischen Fußabdruck berechnen, also die Fläche, die wir zur Erhaltung unseres Lebensstandards benötigen. Hier in unseren westlichen Zivilisationsländern ist der immens hoch. Natürlich wird beim ökologischen Fußabdruck nicht jedes Detail unseres Lebens abgebildet, es ist eher ein Schätzeisen. Allerdings ist es schön mal zu schauen, wie hoch der eigene Fußabdruck ist. Manchmal hilft das, sich seiner wirklichen Bedürfnisse wieder klarer zu werden.

Hier geht es zum Test: Der ökologische Fußabdrucktest

Aber wie sieht es mit dem ökologischen Pfotenabdruck unserer Hunde aus? Was können wir tun, um diesen ein klein wenig zu verringern?

Die schlauste Entscheidung wäre, gar nicht erst Hunde – oder gleich Haustiere – zu halten. Das kommt für mich jedoch nicht in Frage. Zu viel gibt mir das Zusammensein mit meinen Hunden, als dass ich darauf verzichten möchte.

3.      Nachhaltigkeit in der Ernährung

Der Fleischkonsum bei unseren Hunden ist hoch. Wenn ich mal zusammenrechne, was ein Hund so im Leben an anderen Tieren verspeist, wird mir schlecht. Und gerade die Schlachttierhaltung trägt stark zu der Belastung unseres Planeten bei.

Nun werden für unsere Hunde in der Regel keine Schlachttiere gezüchtet, sondern wir ernähren sie von Schlachtabfällen von für Menschen gezüchteten Tieren. Im Grunde genommen ist das schon nachhaltig, da wir Menschen schon lange ein Tier nicht mehr ganz verspeisen. Fast alle wollen nur noch Filet.

Verzichte ich also zum Teil oder ganz auf Fleisch und mein Hund futtert die Abfälle anderer, die nicht auf Fleisch verzichten mögen, verbessern wir unsere Bilanz schon mal ein klein wenig. Wenn es das Portemonnaie hergibt, ist eine Ernährung mit Bio-Schlachtabfällen natürlich am besten. Nicht nur für das geschlachtete Tier, sondern auch für den Hund. Denn so bekommt er möglichst unbelastetes Fleisch. Und dabei ist es egal, ob man das Futter selbst zusammenstellt oder fertig kauft.

Einen tollen Artikel zum ökologischen Pfotenabdruck und zur Reduzierung der Fleischmenge findet ihr auch bei Hundsinn: Time to eat the dog!

Fleischmenge reduzieren

Um die Menge an Fleisch etwas zu reduzieren, gibt es bei uns auch Getreide in der Nahrung. Ein Teil der Kalorien kommt aus Kartoffeln, Vollkornreis oder Vollkornnudeln. Die koche ich sowieso alle zwei Tage, weil mein Mann und ich Lunchboxen mit zur Arbeit nehmen und mit Getreide ebenfalls unseren Salat pimpen.

Wir haben übrigens lange nach für uns passenden plastikfreien Lunchboxen gesucht und sind dann bei Kantine 51 Grad Nord fündig geworden. Die Größe ist absolut perfekt für einen sattmachenden Salat, sie sind zu 100% auslaufsicher und ich finde sie auch noch richtig schick. 🙂 Hier kannst Du unsere Lunchboxen kaufen*:

Außerdem machen meine Hunde einen vegetarischen Tag in der Woche. Das ist ein kleiner Fastentag, der das Verdauungs- und Ausscheidungssystem entlasten soll. An diesem Tag gibt es zum Frühstück Getreide mit püriertem Gemüse und ein Ei von glücklichen Hühnern. Abends gibt es dann Getreide, püriertes Gemüse und Hüttenkäse.

Die Gemüsekiste

Thema Gemüse: Wir erhalten unser Gemüse in Form einer Bio-Kiste. Wer uns auf Instagram folgt, wird unsere Kiste wohl schon am einen oder anderen Freitag in meinen Stories gesehen haben. Diese Kiste ist eigentlich für eine 4-5 Personen Familie. Wir futtern sie zu zweit zusammen mit den zwei Hunden weg. Es war für uns eine Offenbarung, wie viel Geschmack in dem Gemüse steckt. Und das, obwohl wir vorher schon Bio-Gemüse gekauft haben. Falls es euch interessiert: Dass, was ihr da bei Instagram nahezu jeden Freitag seht, schlägt inklusive Lieferung mit knapp unter 30 € die Woche zu Buche.

Abgesehen von dem Futter fallen auch der Transport und die Verpackung ins Gewicht. Ich wünschte, ich könnte mein Fleisch hier in der Nähe beziehen. Aber ich habe leider noch nichts Passendes in Bio-Qualität gefunden. So belasten wir weiterhin die Umwelt mit bestelltem Fleisch. Aber zumindest haben wir einen weiteren Gefrierschrank der Klasse A++, sodass wir nur noch einmal im Monat bestellen müssen. Denn auch das ist Nachhaltigkeit – Vorratshaltung.

Nachhaltige Leckerchen

Leckerchen sind auch so ein Thema. Meine Hunde werden mit Keksen belohnt, wenn wir Tricks mit dem Klicker üben. Dafür könnte ich Trockenfleisch oder irgendein Trockenfutter nehmen. Aber ich nehme ein vegetarisches Futter. Denn meine Hunde ziehen ihre nötige Fleischration schon aus den Mahlzeiten, da müssen nicht noch die Leckerchen aus Fleisch sein. Meine Hunde schwören auf Green Petfood als Leckerchen zwischendurch*:

Und zum Knabbern zwischendurch gibt es bei uns auch keine Trockenartikel, sondern selbst gebackene Kekse – ebenfalls vegetarisch.

Hier findest Du zum Beispiel unsere Käsebällchen, ein Dauerbrenner bei meinen Rabauken. Und hier unsere Kürbiskekse, natürlich ebenfalls mit Käse.

Der ökologische Fußabdruck

4.      Nachhaltiges Spielzeug

Beim Spielzeug achte ich inzwischen auch sehr auf Nachhaltigkeit. Und in erster Linie heißt das bei uns Haltbarkeit, denn meine Beiden haben leider ein Zerstörer-Gen.

Es gibt zwei Bälle, die bei uns schon seit Jahren Leben. Das eine ist ein Ball an einem Tau, der dann auch gleich wunderbar als Zergel herhält. Der Ball ist von Beco*.

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Der zweite Ball ist Enkis absoluter Favorit, der einzige, den er noch nie verloren hat. Das ist der Orbee Ball von Planet Dogs*.

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Kane, der gerne flauschiges und plüschiges Spielzeug mag, liebt seinen Wuschel von Herz und Hund, der nun bei uns auch schon weit länger lebt, als ich jemals gedacht hätte.

Und gerade wenn Dein Hund so gerne zergelt wie Enki, kann man aus alten Kleidungsstücken auch ganz wunderbar selbst Zergel herstellen. Hier mal ein paar Pinterestideen.

5.      Leinen und Halsbänder

Wie viele Leinen und Halsbänder braucht ein Hund wirklich? Wenn es nach ihm geht wohl kein einziges Teil. Zumindest plädieren meine eindeutig für die freie Fellkultur (FFK).

Bei unseren Geschirren achte ich auf eine perfekte Passform und eine sehr gute Verarbeitung, damit sie lange halten. Und da sind wir mit den Alltagsgeschirren wie auch mit den Zuggeschirren bei Non-Stop Dogwear gelandet. Nachhaltig ist hier leider nur die lange Haltbarkeit. Aber die Gesundheit meiner Lieblinge geht eindeutig vor*.

Unsere Leinen und Halsbänder sind in allen Altersklassen vorhanden. Die ältesten wenig nachhaltig, aber ganz offensichtlich haltbar. In letzter Zeit kamen aber nur nachhaltige Alternativen hinzu. So zum Beispiel die lokal aus Tau gefertigten Sets von Henrys Seemannsgarn, die uns seit einem Jahr begleiten. Oder ganz aktuell Kanes Set von My Luni.

 

6.      Hundebetten

Wir haben ein orthopädisches Hundebett aus Kunstleder, das ich bei eBay Kleinanzeigen gekauft habe. Denn auch gebraucht kaufen ist nachhaltig. Und mit einem Hundebett ist damals schon Luna eingezogen, es gehörte quasi zu ihrer Aussteuer. Ansonsten haben die beiden überwiegend Kissen, die wir nicht mehr nutzen, respektive unsere Kopfkissen, die wir ersetzt haben. Meine Hunde haben also kein einziges neues für sie produziert und gekauftes Hundebett.

Das heißt nicht, dass ich das für die Zukunft ausschließe, aber es muss auch nicht unbedingt sein. Wer Talent an der Nähmaschine hat, kann mit Sicherheit richtig tolle individuelle Hundekissen aus alten Kleidungsstücken oder Stoffresten zaubern. Und wer wie ich talentfrei an der Nähmaschine ist, für den ist diese Anleitung von Dani für eine Hundebett ohne Nähen etwas.

Nachhaltiges Zubehör für Hunde

 

7.      Poo Bags

Wir brauchen selten Beutel für den Hundekot. Meine Hunde machen häufig im Garten im Unterholz und gar nicht beim Spaziergang. Unser Garten ist groß genug, sodass das für mich völlig in Ordnung ist. Aber wenn, dann müssen es nicht unbedingt Beutel aus Plastik sein. Wir haben letztens erst diese Alternative bestellt. Allerdings macht es wenig Sinn, wenn man diese nun ganz normal in den Abfall gibt. Wenn ich die Möglichkeit habe, nehme ich die Beutel tatsächlich mit nach Hause und entsorge sie in die Biotonne. Ich habe diese Hundekotbeutel*:

8.      Pflegeprodukte

Braucht ein Hund wirklich Pflegeprodukte? Diese Überlegung sollte man vielleicht voranstellen. Kane ist in diesem Jahr noch kein Mal gebadet worden, Enki nur zwei Mal direkt nach Camp Canis, weil ich den Staub und Schlamm nicht mit Bürsten aus dem Fell bekommen habe. Ansonsten reicht bei uns eine gute Bürstenmassage. Wenn jedoch einer der beiden mal in die Badewanne muss, nehme ich eine spezielle Seife aus Bio-Produkten. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern vor allem auch die Hundenasen. Denn für die riechen die meisten Hundeshampoos ganz furchtbar.

Noch so ein meiner Meinung nach unsinniges Produkt ist Pfotenpflege. Nur wenige Hunde haben Probleme mit den Pfoten. Und bei denen würde ich mir wünschen, dass mal ein Tierarzt und ein Ernährungsberater über die Nährstoffversorgung schauen.

Denn was sich für uns rau und spröde an den Hundepfoten anfühlt, ist ihr lebenswichtiger Grip auf der Straße und im Wald. Weichgecremte Pfoten neigen eher zu Verletzungen oder Unfällen.

Aber wenn es denn nötig ist, kann man auch eine Pfotenpflege ganz wunderbar selbst herstellen. Hier habe ich schon mal ein Rezept dazu veröffentlicht.

9.      Wo kann man gut nachhaltig für seinen Hund einkaufen?

Hier kommen ein paar Shop-Empfehlungen von mir. Die Shops bezahlen mich nicht dafür, sondern sind das Ergebnis meiner eigenen Recherche. Ich erhebe hier auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Also wenn Du noch ein paar Empfehlungen hast, immer her damit. Und wie Du an den Links oben siehst, bestelle ich auch viel bei Amazon. Wie ökologisch Amazon ist, sei dahingestellt, aber hier bei uns in der Kleinstadt bekomme ich so gut wie nichts. Daher machen wir zu Beginn eines Monats immer eine Sammelbestellung bei Amazon.

Avocadostore liebe ich für meine eigene Kleidung. Um so glücklicher war ich, dass sie auch eine gut sortierte Abteilung für Hunde haben.

Green Petfood ist das vegetarische Hundefutter, das ich als Trainings-Leckerchen nutze. Und ihre ökologische Fleischvariante ist unser Hundefutter für Urlaube.

Herz und Hund ist eine kleine Manufaktur für ökologisches Hundespielzeug aus Filz. Kane liebt seinen Wuschel über alles und Enki seinen Filzball.

Lill’s Store Lena von Lill’s bietet nahezu alles, was das Herz Deines Hundes begehrt in einer nachhaltigen Variante. Lena lässt auch eigene Produkte fertigen, wie zum Beispiel Hundekekse und flauschige Bademäntel.

LindGrow bietet nachhaltige Seifen und Pflegeprodukte für Hund und Frauchen.

Pawsome Hundezubehör ist eine kleine Manufaktur in Wien, die individuelles Hundezubehör fertigt und auch andere Produkte von Partnern verkauft.

The PooPick fertigt nachhaltige Hundekotbeutel aus Papier, das zu 70 % aus Recyclingpapier und zu 30 % aus Abfällen aus der Möbelindustrie besteht.

Treusinn bietet wunderschöne Artikel für Hunde an, die nicht nur nachhaltig, sondern auch sozial sind, da sie in Werkstätten für Menschen mit Behinderung gefertigt werden.

Unique Dog ist fast schon ein Urgestein zum Thema Nachhaltigkeit mit Hund. Kinga lebt das Thema wie keine andere und verkauft tolle nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Hundeaccessoires. Zum Beispiel auch Kanes geliebten Wuschel aus Schafwolle von Herz und Hund. Außerdem hat Kinga das Buch „Grüner Hund“ geschrieben. Bisher habe ich es leider noch nicht gelesen, aber das soll sich bald ändern. Das Buch soll voller Ideen und Inspirationen sein.

Nachhaltige Einkaufstipps für Hunde

 

10. Was ist also Nachhaltigkeit in der Hundehaltung?

In erster Linie ist es für mich ein Umdenken. Wir Menschen haben die Neigung bewährte Wege nicht zu verlassen, viele Entscheidungen unterbewusst auf Autopilot zu treffen. Das ist ein Wunderwerk der Natur, da es uns erlaubt, energiesparend durch unseren Alltag zu kommen. Würden wir tagtäglich jede Entscheidung ganz bewusst und überlegt treffen, würden wir kaum vorankommen und eine immense Menge an Energie verbrauchen.

Deshalb finde ich es so wichtig immer erst mal an einer Ecke zu beginnen. Zum Beispiel beim Futter. Hier kann man sich einen Moment nehmen und sich bewusst machen, auf Basis welcher Fakten denn bisher Entscheidungen getroffen wurden und ob diese immer noch passen. Oder ob es nicht andere Möglichkeiten gibt, die mehr Ressourcen schonen.

Es hilft, wenn man das schriftlich macht. Denn Aufschreiben zwingt unser Gehirn dazu bewusster zu denken. Und dann überlegt man sich, wie man sich seine Entscheidungen zukünftig wünscht. Was möchte man selbst machen, was wo kaufen. Und diese Entscheidungen hinsichtlich des Futters und der Leckerchen wiederholt man so lange, bis man merkt, dass es im Alltag angekommen ist und man nicht mehr darüber nachdenkt.

Dann erst nimmt man sich die nächste Baustelle vor. Wenn man so Schritt für Schritt sein Konsumverhalten durchdenkt und ändert, ändert man es zuverlässig und langfristig. Stürzt man sich wie ein freudiger Welpe fröhlich auf jeden einzelnen Bereich und macht Tabula rasa, mag das im ersten Moment gut sein, aber wir ändern dadurch nicht unsere bisherigen Denkmuster und unterbewussten Entscheidungen.






11. FAQ

Ist Nachhaltigkeit nicht teuer?

Es ist richtig, dass viele nachhaltige Alternativen teurer sind. Einerseits kosten die Rohstoffe mehr, andererseits achten nachhaltige Hersteller auch meist auf faire Löhne, wenn nicht sogar gleich lokal in Deutschland produziert wird. Damit ist allein die Herstellung von nachhaltigen Produkten schon teurer. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass es für uns am Ende des Monats preiswerter ist. Einerseits weil ich den 1. Punkt der Bedürfnisanalyse sehr ernst genommen und habe und weit weniger konsumiere, andererseits weil die nachhaltigen Alternativen oft länger halten oder ich weniger davon benötige.

Ändert es wirklich etwas, wenn ich nachhaltige Alternativen kaufe? Ich bin doch nur eine Person!

Ich bin fest überzeugt, dass jeder einzelne seinen Beitrag leisten kann. Vielleicht kennst Du den Weihnachtsklassiker „Der kleine Lord“? Cederics Mutter sagte, jeder Mensch solle versuchen die Welt mit seinem Leben ein wenig besser zu machen. Dieser Satz hat mich schon vor langer Zeit so beeindruckt, dass ich ihn nicht mehr loswerde. Und ja, wir mögen nur einzelne Personen sein. Aber zusammen sind wir ein ganzer Schwarm, wenn nicht gar Sturm.

Nutzen nicht viele Firmen Nachhaltigkeit nur für die Werbung?

Oh ja, ganz definitiv. Das hat in Marketingkreisen sogar einen Namen und nennt sich „Green Washing“. Aber wir haben das perfekte Gegenmittel: Fragen stellen! Schau dir die Webseiten an. Recherchiere, stelle vielleicht sogar per Mail Fragen an die Firmen und schau, ob Dir die Antworten gefallen. Wer immer wieder fragt, erhält irgendwann Antworten. Verlass Dich auch nicht auf die Firmen, die ich Dir empfohlen habe. Frage selbst nach, informiere Dich. Auch ich bin schon auf Greenwashing hereingefallen. Und wenn Dir so eine Firma über den Weg läuft, werde laut. Richte einen Strahler auf die Firma und zeige mit dem Finger auf sie. Auch das ist eine Macht die wir haben.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit der AGILA Haustierversicherung.
Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit.

Bis bald!

Hundeblog The Pell-Mell Pack

 

 

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Stichwort Nachhaltigkeit

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Bloggerin mit einem Faible für Fotographie.

4 Comments

  • Miriam
    13. Februar 2020 at 7:35

    Das Thema Nachhaltigkeit, Natur und Umweltschutz sind in unserer Familie große Themen. Das macht natürlich auch vor den Hunden nicht halt. Ich achte auf die Herkunft für ihr Fleisch, artgerechte Tierhaltung ist mir hier wichtig, sie besitzen zusammen gerade mal 5 Geschirre und 6 Leinen, wobei wir zwei nicht wirklich bräuchten, aber gut die waren Geschenke. Alte Jeans und Socken werden als Hundespielzeug umfunktioniert, aus Stoffresten werden Leckerliebeutel genäht und alte Handtücher wurden zu Bademänteln umfunktioniert. Ich versuche bewusst einzukaufen und mir vorher Gedanken zu machen, ob ich es wirklich brauche, ob wir nicht irgendwas umfunktionieren können oder ob ich es auch gebraucht gut bekomme. Nur wenn ich keine Alternative finde, wird hier neu gekauft. Sowohl für die Hunde wie auch für uns.
    Ich würde übrigens sagen, dass meine Hunde bei mir einen positiven Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck haben. Durch meine Hunde gehe ich viele Strecken zu Fuß, die ich früher durchaus auch mal gefahren wäre, aber so kann man es gleich mit dem Gassigehen kombinieren und ich fliege durch die Hunde nicht mehr.
    Liebe Grüße
    Miriam

    Reply
  • Steffi
    9. März 2020 at 14:02

    Danke für diesen tollen Beitrag! Ich muss sagen, dass ich mich letztens noch gefragt habe, wie Boerne weniger Müll produzieren kann. Meist kaufen wir bei uns im Dorf die Kauartikel lose ein und bringen unsere eigene Tüte mit. Das stinkt zwar furchtbar, ist aber für den kurzen Weg nach Hause zu einer luftdichtverschlossenen Kiste gut auszuhalten. Aber das Hundefutter bestellen/kaufen wir in 15kg Säcken aus Plastik. Jetzt ist Boerne kein Riese und dementsprechend ist die Futtermenge auch nicht allzu groß und mit so einem Sack kommen wir länger aus, aber dennoch nervt mich diese Megaverpackung. Schade, dass man noch nicht mit der Futterbox zum Zoofachhandel fahren und dort das Futter unverpackt abfüllen kann. Das wäre auf jeden Fall eine Idee wert. 😉

    Liebe Grüße
    Steffi

    Reply
  • Dani
    9. Mai 2020 at 11:29

    Wow, du lebst wirklich sehr nachhaltig. Da muss ich mich ja glatt schämen 😀 Ich achte nur darauf, wenig Müll zu produzieren und versuche, weniger Fleisch zu essen. Letzteres gelingt mir leider nicht so gut 😉

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

    Reply
    • Stephanie Rose
      19. Mai 2020 at 13:31

      Ach Mensch Dani, irgendwie habe ich den Kommentar gerade erst gelesen.
      Hab Geduld mit Dir, bei uns hat es Jahre gedauert, bis wir den Fleischkonsum so reduziert hatten, dass wir damit zufrieden sind. Und dann wird es irgendwann plötzlich immer leichter. Dieses Jahr haben wir erst einmal Fleisch gegessen und haben beide nicht das Gefühl, dass uns etwas fehlt.

      Herzliche Grüße
      Stephie

      Reply

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