Blogparade

Mysteriöse Awards, die da unseres Weges kamen

November 10, 2017

Wir wurden zum Mystery Award nominiert. Eins, zwei, drei – ach was – ganz viele Male.

Einerseits freue ich mich wahnsinnig und fühle mich geehrt, dass so viele von euch Freude an meinem Blog haben, andererseits verbindet mich eine tiefe Hassliebe mit diesen Award-Wanderpokalen. Im Prinzip soll es ja um Verlinkung gehen. Und auch ein Stück weit darum, dir, lieber Leser, neue Blogs vorzustellen. Eine schöne Idee, jedoch führen diese Awards das Ganze meiner Meinung nach inflationär ad absurdum.

Es gibt aber noch einen Aspekt dieser Awards, den ich persönlich spannend finde. Nämlich die Fragen und Antworten, durch die man als Leser den Menschen hinter dem Blog etwas besser kennenlernt.

Da ich nun nach Regeln irgendwas zwischen 50 und 100 Blogs nominieren müsste und sowieso nicht gut darin bin, Regeln zu befolgen, werde ich gleich zu meinem Lieblingsteil springen und die Fragen meiner Bloggerkolleginnen beantworten.

Vorher jedoch noch ein wenig Verlinkung. Nominiert wurden wir, wenn ich keinen vergessen habe, von:

Dreipunktecharlie

Shivawuschel

GoodFellows

EquiCani

Ella, die Rettungshundestaffel und andere Abenteuer

Nun aber zu den Fragen…

Dreipunktecharlie

  1. Was glaubst Du, haben Du und ich gemeinsam (außer Bloggen)?
    Eine Vorliebe für gutes Essen, Wein und Sarkasmus an einem gemütlichen Abend.

2. Wir lautet der Titel des letzten Buches, das du gelesen hast?
„Die Neuropsychologie des Hundes“ von James O’Heare∗

3. Deine größte Schwäche ist…?
Eindeutig meine Ungeduld. 😊

Hundetraining – braucht man da etwa Geduld?

4. Ronja Räubertochter oder Aschenputtel – welche Figur wärest Du im Märchen?
Eindeutig Ronja Räubertochter. Ich liebe dieses Buch! Mit den klassischen Märchen habe ich es nicht so. Mir missfällt das Grundkonzept, dass einem Gutes nur Zuteil wird, wenn frau brav alles erträgt und nicht murrt. Selbst als Kind hat mich die Passivität der Prinzessin in klassischen deutschen Märchen schon gestört.

5. Dein peinlichster Moment des Jahres 2017 ist…?
Das Jahr ist ja noch nicht rum. Da ist noch viel Luft nach oben.
Aber wahrscheinlich wird es eine Begegnung im Mai sein, bei der mir die Leine aus der Hand rutschte, weil ich mit der Kamera hantierte. Luna genoss die errungene Freiheit und stellte einen jungen Radfahrer, dem sie ein Loch in die Hose biss. Der junge Mann hatte nichts Besseres zu tun, als sich immer wieder zu entschuldigen, dass er so schnell um die Ecke gekommen sei und Luna erschreckt habe. Die besondere Peinlichkeit: Ich habe ihn in dem Glauben gelassen, dass er Luna erschreckt hat und sie ansonsten eine Tutnixine sei.

Shivawuschel

  1. Wann hast du zuletzt deinem Hund einen Grashalm aus dem Po ziehen müssen?
    Offen gestanden kann ich mich nicht erinnern, ob ich das überhaupt schon mal musste. Spontan wäre meine Antwort: Noch nie.

2. Wie reagierst du, wenn dein Hund seine Matschpfote auf deine frisch gewaschene Jeans klatscht, mit der du eigentlich grade zu einer Verabredung wolltest?
Hm, kommt darauf an, wie viel Zeit ich habe. Keine? Ich gehe so hin. Etwas Zeit? Entweder trocknen lassen und mit einer Kleiderbürste ausbürsten. Oder wenig Zeit, schnell unter dem Waschbecken auswaschen und dann mit dem Fön trocknen.
Da meinen Freunden Pfotenabdrücke egal sind und Dates nur mit dem Lieblingsmann stattfinden, habe ich deine Frage mal auf berufliche Verabredungen übertragen, wo Aussehen dann doch nicht ganz egal ist.

3. Backst du für deinen Hund?
Jupp, gerade zu Weihnachten immer gerne. Aber ich backe auch für Zweibeiner. 😉

Hundekekse mit Käse, Tahin und Cashews

4. Du bist mit Freunden im Kino und hinterher wollt ihr spontan noch essen gehen, aber dein Hund ist alleine daheim… Gehst du mit zum Essen oder zum Hund oder findest du eine dritte Möglichkeit?
Da wir in einer Kleinstadt leben und ich es schon nicht mag tagsüber während meiner Zeit im Büro die Hunde allein zu lassen, findet das so bei uns nicht statt. Sollte ich mich wirklich mit Freunden in Hamburg treffen, dann ist der Lieblingsmann Zuhause. Beide zusammen sind wir nur weg, wenn wir das Zeitfenster klar absehen können und dann sind wir auch alles andere als spontan und würden nach dem Kino nach Hause gehen.
Aber offen gestanden macht mir ein Abend mit Freunden Zuhause, an dem man gemeinsam kocht, auch viel mehr Spaß als Kino und Restaurantbesuche. Daher ist das für mich eher eine rhetorische Frage.

5. Welchen Superheldennamen hätte dein Hund und was wäre seine geheime Kraft?
Na das ist allgemein bekannt: „The Marvelous Mr. Enkman“. Seine Superkraft? Es gibt nichts, was er nicht kann. 😊

 The Marvelous Mr. Enkman and Magic Mum

6. Wer war der Held deiner Kindheit und wer ist es heute oder ist es derselbe?
Der Held meiner Kindheit? Puh, ich war ein komisches Kind und bin es noch. Ich kann mit dem Heldenwahn nur auf Comic-Ebene etwas anfangen. Nicht im realen Leben. Und an reale Helden aus meiner Kindheit kann ich mich nicht erinnern. Meist war es für kurze Zeit immer die Protagonistin eines Buches, das ich gelesen habe. Aber mit dem nächsten tollen Buch kam die nächste tolle Heldin.

GoodFellows

  1. Was betrachtest Du als Deinen größten Schatz?
    Den Mann an meiner Seite. Und folglich unsere gemeinsame Liebe und Kraft, als Team nahezu alles zu schaffen.

2. Wenn es möglich wäre, welchen Schriftsteller würdest Du gerne mal treffen und was würdest Du ihn fragen?
Henry David Thoreau – Ich würde ihn fragen, wie er die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat heutzutage umsetzen würde.

3. Was bedeutet Freiheit für Dich?
Freiheit bedeutet für mich, eigene Entscheidungen treffen und umsetzen zu können, so lange ich keinem anderen Wesen damit schade. Ein Stück weit bedeutet Freiheit für mich auch, mich gegen hochbezahlte Jobs entschieden zu haben. Mein Gehalt verdiene ich an nahezu jeder Ecke wieder und es reicht, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. So bin ich auch finanziell recht frei und nicht von einem Job abhängig, was der Lieblingsmann übrigens ebenso gemacht hat.

4. Wenn Zeitreisen möglich wären, welcher geschichtlichen Persönlichkeit würdest Du gerne einmal begegnen?
Puh, Zeitreisen. Mir als Trekkie spukt natürlich sofort die oberste Direktive im Kopf rum und wahrscheinlich würde ich dankend verzichten. Aber wenn ich reiner Beobachter wäre – ohne Gefahr zu laufen den Lauf der Zeit zu verändern – dann würde ich gerne das Berlin der Roaring Twenties erleben und dem Tanz auf dem Vulkan eine Weile zusehen.
Das war jetzt zwar eine Zeit und keine Person, aber Personen hätte ich einfach zu viele durch nahezu die gesamte Zeitgeschichte.

EquiCani

  1. Was war Dein bester Moment in 2017?
    Ein Seminar mit Luna, bei dem ich gemerkt habe, wie weit wir beide in dem einen Jahr schon gekommen sind und wie sehr sie mir vertraut.

2. Was gefällt Dir am Leben mit Hund am meisten?
Puh, ich drehe die Frage mal um. Drei Jahre meines Lebens (nach dem Auszug Zuhause und vor dem ersten eigenen Hund) habe ich ohne Hund gelebt. Und das Leben war traurig, grau und alles in allem doof. Mir fehlte der Motivator, auch bei schlechtem Wetter vor die Tür zugehen, der flauschige Seelentröster, wenn im Leben etwas schief lief und die zuverlässige Wärmflasche im Winter. Außerdem ist ein Hund die beste Reflektionshilfe für das eigene Verhalten, die man sich wünschen kann.

3. Mit was kann Dein tierischer Freund Dich so richtig auf die Palme bringen?
So richtig auf die Palme bringt mich böse Absicht, Gedankenlosigkeit, Hinterhältigkeit und pure Böswilligkeit. Und irgendwie findet man so was immer nur bei Menschen.

4. Wenn Dein Leben mit Hund ein Song wäre, welcher wäre es?
Puh, da oute ich mal mein Alter. Ich bin 42 Jahre und habe die oben genannten 3 Jahre ohne Hunde gelebt. Ich bräuchte also einen Song, der ein Leben voller Entwicklungen mit einer Zeitspanne von 39 Jahren auch zuverlässig abdeckt. Und das können nur echte Klassiker. 😉

When you’re down in troubles
And you need some love and care
And nothing, nothing is going right
Close your eyes and think of me
And soon i will be there
To brighten up even your darkest night
You just call out my name
And you know wherever I am
I’ll come running to see you again
Winter, spring, summer or fall
All you got to do is call
And I’ll be there
Yes I will

Carole King – You’ve got a friend

5. Was möchtest Du, gemeinsam mit Deinem Hund, in Zukunft noch erleben?
Ich möchte gerne mit beiden die BH-Prüfung machen. Und ein Traum wäre es, mit dem Lieblingsmann und den beiden Chaoten durch Schottland zu reisen.

Ella, die Rettungshundestaffel und andere Abenteuer

  1. Habt Ihr eine Bucketlist für Dinge, die Ihr mit eurem Hund zusammen machen wollt?
    Nein, wir haben keine Bucketlist. Sorry. 😉

2. Worüber könntet Ihr euch immer aufregen?
Ich: Ignoranz, Dummheit, Desinteresse – und die täglichen Beweise des Dunning-Kruger-Effektes.
Luna: Zu wenig Futter, zu spätes Futter, Kinder, die komische Geräusche machen, Hunde im Fernsehen, Hunde, die uns begegnen, Katzen, … to be continued
Enki: Alle Geräusche, die des Nachts so im Garten zu hören sind.

3. Was würden euch eure Hunde sagen wollen?
Luna: Ich brauche mindestens 10 kg Fleisch am Tag.
Enki: Chill ma, dat läuft doch alles.

4. Habt Ihr Gemeinsamkeiten mit eurem Hund ?
Ja, Plural. Gut, dass du nicht gefragt hast welche. 😉

5. Wenn euer Leben ein Filmplakat wäre, welches wäre es?

Ich danke euch fünf, es war mir ein Fest.

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