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Leben mit Hund

Liebster Award, Klappe die zweite

Zwei Mal binnen zwei Wochen. Das ist eine große Ehre und ich fühle mich sehr gebauchpinselt. Die zweite Nominierung zum Liebster Award kommt von Sarah-Vanessa von Jacki and Ruby in Love. Da ich immer Freude an Fragen und Antworten habe und Du mich so noch etwas persönlicher kennenlernst, nehme ich die Nominierung gerne an. Ihren Artikel und ihre Fragen kannst Du im Artikel Liebster Award von Frau Alma nachlesen.

Die Regeln für alle „Liebster-Award“-Neulinge sind folgende:

Der Liebster Award ist eine Blogartikelserie, in der sich Blogger gegenseitig Fragen stellen und weitere Blogs mit neuen Fragen nominieren. Das Ziel ist die Vernetzung untereinander und die Leser können so mehr über den Blogger und seine Beweggründe erfahren.

Verlinke die Person, die dich nominiert hat

Beantworte die 10 Fragen die dir gestellt wurden

Nominiere 5 Blogs (oder weniger), die weniger als 200 Follower haben und mach sie darauf aufmerksam, dass du sie nominiert hast

Erstelle 10 (eigene) Fragen für die Nominierten

Stelle die neuen Nominierungen auf Deiner Seite vor und gib den jeweiligen Bloggern Deine Nominierung persönlich bekannt. Empfohlen wird dafür die Kommentarfunktion auf den jeweiligen Blogs zu nutzen, falls diese passend ist.

Empfohlen wird auch, die jeweils Nominierten vorab zu fragen, ob sie überhaupt mitmachen wollen, damit sie sich nicht überfallen fühlen.

Und hier kommen nun Sarah-Vanessas Fragen und meine Antworten:

1. Hatte dein Hund den Namen schon oder hast du ihn dir ausgesucht und wenn ja: warum genau diesen?

Das ist eine umfangreiche Frage, ich lebe mit drei Hunden und auch noch einem Kater zusammen. All meine Tiere hatten schon Namen, da nur Tiere aus zweiter Hand bei uns sind. Jedoch hat jedes Tier als symbolisches Zeichen eines Neuanfangs auch einen neuen Namen bekommen. Und jeden Namen haben wir aus unterschiedlichen Gründen gewählt. Da ich vor ein paar Tagen in einem Artikel geschrieben habe, wie unsere Tiere zu ihren Namen kamen, möchte hier gerne auf den ausführlichen Artikel verweisen: Der Name ist Programm

2. Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Blog zu schreiben?

Ursprünglich habe ich mit einer Freundin zusammen einen Gartenblog geschrieben. Das war eine an einem Mädelsabend geborene Schnapsidee, mit der wir uns eigentlich nur gegenseitig auf dem Laufenden halten wollten. Nachdem der Blogprovider dicht machte und unser Blog nicht mehr online war, fehlte mir etwas. Allerdings war Garten nicht das Richtige für mich. Das, über das ich am längsten und am passioniertesten reden und schreiben kann, sind nun mal meine Hunde. Dieses Jahr dann wurde plötzlich unser Leben auf den Kopf gestellt. Ein Hund starb, zwei neue kamen. Alles war so viel, Trauriges und Schönes lagen so dicht beieinander, dass das der letzte Stein war, der das Projekt Hundeblog ins Rollen brachte.

3. Wo befindet sich der Lieblingsplatz deines Hundes im Haus?

Oh, das geht schnell und ist für alle drei Hunde gleich: Da, wo ich bin.
Ansonsten wird gerne die Couch genommen.

4. Wovor hat dein Hund Angst?

Konkrete Ängste hat von meinen drei Hunden eigentlich nur Enki. Er hat Angst vor weißen Fliesen und betritt diese nicht. Egal, ob als helles Pflaster in der Innenstadt oder die weißen Fliesen in meinem Badezimmer. Alle anderen Ängste, die er als kleiner Drops aus Rumänien mitbrachte, hat er inzwischen überwunden.

5. Gibt es Situationen, die dich mit deinem Hund besonders stolz gemacht haben?

Ja, mehr als ich zählen kann. Nahezu jeden Tag gibt es Momente, die mich stolz machen. Wenn Luna nicht nach einem unbekannten Menschen schnappt oder den Kater in Ruhe durch den Raum gehen lässt, ohne ihn zu jagen. Wenn Enki über Möbel balanciert oder freudig ins Platz springt, weil er das Kommando endlich verstanden hat. Wenn Paula trotz ihrer Schlaganfälle versucht, mit den anderen mitzuhalten und im Garten zu toben. Ich könnte diese Liste ewig fortführen und kann da nichts raus picken, das besonderer als diese täglichen besonderen Momente ist.

6. Es klingelt an der Tür: Ist dein Hund entspannt oder wie von der Tarantel gestochen?

Paula ist entspannt, Enki hebt neugierig den Kopf und kommt wedelnd mit, wenn ich hin gehe, Luna geht ab wie eine v8 Rakete und ist in unter einer Millisekunde hysterisch kläffend an der Tür.

7. Was war das ekligste, was du durch deinen Hund machen musstest?

Ich habe seit gut zwanzig Jahren eigene Hunde und bin auch früher schon bei meinen Eltern mit Hunden aufgewachsen. Ich hatte einen krebskranken Hund, der in seinen letzten Tagen alles inklusive eigenem Blut erbrochen hat. Ich habe einen Hund, der Unfall bedingt weder Urin noch Kot wirklich halten kann, seit fast 12,5 Jahren lebt sie nun bei uns und ich putze hinter ihr her (immer gerne, Paula). Ich hatte einen Hund mit schwerem Nierenversagen, dem ich Infusionen geben und ihn zwangsernähren musste. Meine Eltern hatten ein Hund, der illegal und medizinische falsch kupiert wurde. Daher setzten sich immer Maden am Po ab, die wir absammeln musste. Glaube mir, ich ekel mich vor nichts mehr.

8. Wo geht ihr am liebsten spazieren?

Das ist unterschiedlich. Wir wohnen in einer Ecke, wo wir schnell in unterschiedlichen Landschaften sind. Ich liebe es, über weite Felder mit meinen Hunden zu laufen. genauso gern aber bin ich im Wald mit seinen besonderen Gerüchen und dem immer leicht feucht-kühlem Klima. Bei uns an der Elbe haben wir traumhafte naturbelassene Strände und in der Nähe einen wunderschönen Baggersee, der einem mit seinen Sanddünen den Eindruck vermittelt, man sei in der Sahara.

Leben mit Tierschutzhund

9. In welcher Jahreszeit blüht dein Hund so richtig auf?

Paula blüht auf, sobald die Temperaturen wärmer werden und es trocken ist. Da sie an Arthrose leidet, kommt sie nur schlecht mit kaltem und feuchtem Wetter zurecht. Für sie ist also der Sommer die beste Zeit, wobei sie als alter Hund mit Hitze auch schon wieder Probleme bekommt.
Enki ist erst seit dem Frühjahr bei uns, Luna seit dem Sommer. Mit beiden Hunden habe ich daher noch nicht alle Jahreszeiten erlebt. Aber ich habe den Eindruck, dass sie beide jeder Jahreszeit etwas abgewinnen können und da keinen Favoriten haben.

10. Wenn du dich für ein Wetter entscheiden müsstest, das das ganze Jahr über konstant ist: Für welches Wetter würdest du dich entscheiden und für welches dein Hund?

Ich würde nie in eine Gegend mit relativ konstantem Wetter ziehen. Egal ob es der fast schon dauerhafte Sommer in Kalifornien  oder der ewige Winter in der Arktis ist. Ich liebe den Wechsel der Jahreszeiten und würde immer Gegenden wählen, wo diese vielleicht sogar noch ausgeprägter sind, als hier in Norddeutschland. Québec in Kanada ist meine Lieblingsregion. Wenn es für uns beruflich machbar wäre, würde ich sofort umziehen. Und sorry, meine Hunde hätten da keine Stimme… 🙂

An dieser Stelle sollten meine Fragen an fünf neue Blogs kommen. Ich habe, wie oben geschrieben, erst vor zwei Wochen teilgenommen. Daher nehme ich mir die Freiheit, hier und heute keine weiteren Blogs zu nominieren.

Wenn Du noch mal meine letzten Fragen und die nominierten Blogs sehen möchtest, schau gerne hier: Liebster Award – 10 Fragen, 10 Antworten

About Author

Bloggerin mit einem Faible für Fotographie.

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