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Leben mit Hund

Hunde machen glücklich!

(Anzeige) Für uns Hundehalter ist es eigentlich keine Frage, dass unsere Hunde uns glücklich machen. Nicht umsonst begleiten Hunde die Menschheit schon über so viele Jahrtausende und unterstützen uns nicht nur im Alltag, sondern auch als Assistenz-, Rettungs- und andere Arbeitshunde. Hunde und Menschen scheinen ein untrennbares Team geworden zu sein und nahezu jeder Mensch bekommt strahlende Augen und ein seliges Lächeln, wenn man ihn nach seinem Hund fragt.

Aber wie schaffen sie das? Sind es nur ihre großen Augen und das kuschelige Fell? Mir zumindest reicht manchmal schon einfach nur ein Blick auf ein Foto meiner Hunde, um sofort zu lächeln und Glück zu verspüren. Mich interessierte jedoch, ob es wissenschaftliche Nachweise gibt, dass Hunde glücklich machen. Und ja, die gibt es!

Das Kuschelhormon Oxytocin

Oxytocin ist ein Hormon, das wir im Gehirn produzieren. Große Bedeutung bekommt das Hormon während der Geburt und der anschließenden Stillphase. Aber nicht nur Mütter profitieren von Oxytocin. Jedes Säugetier bildet Oxytocin, und das Hormon sorgt für Bindung und Paarbildung. Deshalb ist es auch als Kuschelhormon, Bindungshormon und Liebeshormon bekannt.

Das Hormon verringert den Blutdruck und den Cortisolspiegel und hilft uns so, besser mit Stress umzugehen. Denn bei Stress haben wir einen erhöhten Blutdruck und Cortisolspiegel.

Im Körper wirkt Oxytocin beruhigend, schmerzstillend und fördert die Wundheilung. Und Studien deuten gar darauf hin, dass Oxytocin bei der Gewichtsabnahme hilft und zu verbesserten Cholesterinwerten führt.

Und das wichtigste: Oxytocin zählt zu den Glückshormonen und sorgt dafür, dass wir uns so richtig gut fühlen. In der neurochemischen Forschung wird es mit Liebe, Vertrauen und Ruhe in Verbindung gebracht.

Wir schütten Oxytocin hauptsächlich bei Hautkontakt, aber auch bei Augenkontakt mit Menschen aus, die wir lieben. Besonders hoch ist die Ausschüttung daher bei Müttern und ihren neugeborenen Babys. Es kommt zu einer positiven Rückkopplung zwischen Mutter und Kind, durch die die Bindung gestärkt wird.

Schau mir in die Augen, Kleines

Einen ähnlichen Rückkopplungseffekt beobachteten Forscher bei Menschen und Hunden, die sich häufig in die Augen sahen. Sowohl beim Menschen als auch beim Hund steigt danach der Oxytocinspiegel signifikant an. Das ist insofern bemerkenswert, da die Ausschüttung hier durch unterschiedliche Arten, also Hund und Mensch, ausgelöst werden kann.

Der Kontakt mit unseren Hunden kann daher den gleichen Effekt haben, den inniger Kontakt mit anderen Menschen hat.

Mach mich fit für die Welt da draußen

Aber auch durch unsere veränderten Lebensgewohnheiten sorgen Hunde dafür, dass wir glücklicher sind. Wir müssen jeden Tag mehrmals mit ihnen raus, trainieren so unser Immunsystem und regen die Bildung von Vitamin D an. Bei Hundehaltern ist viel seltener ein Vitamin-D-Mangel anzutreffen als in anderen Bevölkerungsgruppen. Und auch Vitamin D unterstützt uns bei der Bildung von Glückshormonen.

Die regelmäßige Bewegung beim Spaziergang mit unseren Hunden löst die gleiche Glückskaskade aus, wie regelmäßiger Sport. Vermutlich wird dieser Glückseffekt bei der Bewegung ausgelöst durch die Ausschüttung von Dopamin, Endocannabinoide und Serotonin.

Waldliebe  ̶̶  Shinrin-yoku

Viele von uns sind mit ihren Hunden bevorzugt im Wald unterwegs. Und da nicht wenige Hunde ein Faible für Rehbraten haben, ist das schon erstaunlich, dass wir uns immer wieder für den Wald mit all seinen Verführungen entscheiden und so manch einer von uns lieber weite Strecken fährt, um einen richtig schönen Wald zu erreichen.

Denn auch Wald macht uns (und unsere Hunde) glücklich. Es gibt Studien, die zeigen, dass allein der Anblick von Bäumen positiv auf unsere Psyche und unseren Körper wirkt.

Im Wald selbst erleben wir dann Gerüche und Geräusche, die den Parasympathikus anregen. Also den Teil unseres Nervensystems, der für Regeneration und Erholung auf Zellebene verantwortlich ist.

Neueste Forschung zeigte, dass wir im Wald Botenstoffe der Pflanzen, sogenannte Terpene, einatmen. Diese eingeatmeten Terpene stärken unser Immunsystem.

Die Japaner wissen schon lange, dass der Wald gesund macht. Sie pflegen die Tradition des Shinrin-yoku, Waldbadens und richteten sogar einen universitären Forschungszweig Waldmedizin ein.

Und Waldbaden machen wir Hundemenschen wahrscheinlich alle regelmäßig. Ich zumindest kann mich an kaum einen Tag erinnern, an dem ich nicht mit meinen Hund im Wald war. Wieder ein Stück Gesundheit und Glück, das ich ihnen verdanke.

Gemeinsam gehen wir jeden Weg

Glücklich macht auch die reine Begleitung des Hundes in unserem Alltag. Wir sind nicht allein, haben immer einen Partner dabei, der uns hilft, uns beschützt und für uns da ist.

Sie verführen uns im Alltag immer wieder zu wichtigen Pausen und wecken das Kind in uns, wenn wir mit ihnen spielen, toben oder tanzen.

Und Hunde merken es, wenn wir nicht ganz bei Ihnen sind. Daher helfen sie uns, mehr bei uns und achtsamer im Alltag zu sein.

Gerade in dieser Zeit der Covid-19 Pandemie sind Hunde häufig Seelenretter und schützen uns vor Vereinsamung durch soziale Isolation. Es verwundert also nicht, dass noch nie so viele Hunde adoptiert wurden wie zurzeit.

Als Partner geboren

Dr. Stanley Coren beschreibt, dass wir in den vergangenen 14.000 Jahren Hunde selektiert und gezüchtet haben, die freundlich mit uns Menschen zusammenarbeiten und somit die „ökologische Nische“ des Partners füllen.

„For at least 14,000 years, we have been systematically breeding dogs. And we’ve been breeding them in a way that they can read our signals, understand our communications, have a direct empathy with us and so forth.“ — Dr. Stanley Coren

 

Wir züchten Hunde, die unsere Signale erkennen, unsere Kommunikation verstehen und die empathisch sind. Daher können laut Coren Hunde die Folgen sozialer Isolation mindern.

Was wissenschaftlich erforscht wird, war für mich schon als Kind ein klarer Fall. Ich war ein sehr schüchternes Kind und wir sind häufig umgezogen. Freunde habe ich nie leicht gefunden und ich war auch auf dem Schulhof eher allein. Das änderte sich, als in meinem siebten Lebensjahr unsere erste Bobtailhündin Tapsi bei uns einzog. Ich war nie wieder allein und sie half mir durch die schwierigsten Zeiten. Deshalb ist auch nach wie vor für mich als Erwachsene ein Leben ohne Hunde völlig unvorstellbar – obwohl ich inzwischen nicht mehr schüchtern bin, einen tollen Partner und wunderbare Freunde habe. Die Bindung zu meinen Hunden bleibt davon unberührt und kein menschliches Lebewesen schafft es so schnell, mich glücklich zu machen.

“We pet a dog, and it’s the same thing as doing six weeks worth of Prozac.” — Dr. Stanley Coren

Die Glücks-Box

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der AGILA Haustierversicherung. Und wer uns schon länger folgt, kennt vielleicht schon die wunderbaren Überraschungsboxen von AGILA. Ich kann euch nie vorher sagen, was in der Box sein wird (Überraschung!), aber ich kann euch sagen, dass ich bisher keine Box erlebt habe, die nicht mit viel Liebe und tollen Produkten zusammengestellt wurde. Außerdem könnt ihr den Inhalt dieser Box sicher gut im Wald gebrauchen.

Um das Glück zu feiern, das wir und unsere Hunde uns gegenseitig schenken, verlose ich gemeinsam mit AGILA drei Überraschungsboxen, die euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden. Das Gewinnspiel findet hier auf dem Blog und bei Instagram statt und endet am Ostersonntag, den 04.04.2021. Ausgelost wird am 05.04.2021 und die Gewinnerin, der Gewinner wird bei Instagram in meiner Story bekannt gegeben und von mir angeschrieben.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen musst Du volljährig sein und eine Adresse für den Versand in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben.

Um in den Lostopf zu hüpfen kommentiere hier auf dem Blog oder unter dem Glücksspiel-Post bei Instagram, warum Dein Hund Dich glücklich macht.

Ich wünsche allen viel Erfolg!

Bis bald,

Hundeblog The Pell-Mell Pack

 

Hier ein paar Links für Neugierige zum Weiterlesen:

https://www.scientificamerican.com/article/is-the-gaze-from-those-big-puppy-eyes-the-look-of-your-doggie-s-love/

https://www.psychologytoday.com/intl/blog/dogs-and-their-people/201504/did-dogs-hack-the-oxytocin-love-circuit

https://naturwald-akademie.org/waldwissen/gesundes-und-genuss-aus-dem-wald/wie-der-wald-menschen-nachweislich-heilt/ Studien zu Hunden und Oxytocinausschüttung

https://pub.epsilon.slu.se/2423/

https://science.sciencemag.org/content/348/6232/333

 

 

 

 

About Author

Bloggerin mit einem Faible für Fotographie.