Gesunder Hund

Einen Hütehund scheren?

Juli 26, 2016
Sommerschur beim Hund | 5 Gründe gegen eine Schur am Beispiel des Australian Shepherds | Hunde mit Unterwolle | Schur | Fellpflege | Sommer | Double Coat | thepellmellpack.de

Was spricht gegen die Schur von Hunden mit Unterwolle?

Während meiner Kindheit und Jugend hatten wir immer Bobtails. Und es gab einen festen Termin, der jedes Frühjahr anstand: Die Schur. Meine Mutter argumentierte, dass Bobtails mit Schafen leben und genau wie diese jedes Jahr geschoren werden müssen. Daher habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, ob vielleicht irgendetwas gegen eine Schur spricht und ob „Das haben wir immer so gemacht“ wirklich sinnvoll ist.

Je mehr Stimmen jedoch gegen eine Schur laut wurden, desto mehr interessierte mich das warum. Nach wie vor gibt es Rassen, die von einer Schur profitieren. Das, was ich hier zusammengetragen habe, betrifft Rassen mit dem so genannten „Double Coat„, also dem zweischichtigen Fellsystem aus Unterwolle und Deckhaar. Dazu gehören zum Beispiel Hütehunde, Retriever, Schäferhunde oder auch Huskys. Also die Rassen, die für die Arbeit im Freien gezüchtet wurden.

Viele Besitzer erzählen von guten Erfahrungen mit der Schur und auch ich kann mich nicht erinnern, dass unsere Bobtails deswegen Probleme hatten. Aber wir hatten auch keinen Vergleich. Wir haben nicht einen Bobtail geschoren und den anderen ausgekämmt. Die Entscheidung für oder gegen eine Schur ist also eine ganz persönliche und ich möchte hier nicht dazu beitragen, Steine auf die Besitzer von geschorenen Hunden zu werfen. Ich war selbst schon an dem Punkt, an dem für mich die Vorteile überwiegten.

Mir ist es daher wichtig, dir mit diesem Artikel Erklärungen zu liefern, was genau gegen eine Schur spricht, damit du deine eigene Entscheidung für deinen Hund treffen kannst.

Luna, das geschorene Schaf

Du siehst auf unseren alten Bildern, unsere Luna war einer dieser geschorenen Aussies. Bevor sie zu uns kam wurde ich gefragt, ob ich mit einer Schur einverstanden wäre und in Lunas Fall habe ich dem zugestimmt, da die Unterwolle kaum auszukämmen war.

Als ich dann in einem Aussieforum glücklich ein paar Bilder von unserem neuen Familienmitglied postete, ließ der erste Kommentar nicht lange auf sich warten.

„Du weißt aber schon, dass man einen Aussie nicht scheren darf und du deinem Hund richtig schadest?“

 

Ich fühlte mich gleich angegriffen und wollte eine Antwort a la „Und was nun, kommt die Fell-Polizei und verhaftet mich?“ schicken.

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Luna mit schon wieder 3 cm Fell. Das war einen Monat zuvor noch kürzer. [Luna Ende Juni 2016]

Dann setzte jedoch dieses verdammte Hirn ein und ich begann mich zu fragen, warum ich meinen Aussie eigentlich nicht scheren sollte? Bei meinem vorherigen Aussie habe ich es einmal getan und mich gar nicht darum gekümmert, ob das nun gut oder schlecht war. Zu dem Zeitpunkt war es für ihn und mich das einzig Richtige. Hinterher habe ich mich jedoch bemüht, nicht wieder in so eine Situation zu kommen und habe ihn nie wieder geschoren. Auch war sein Fell nicht wie Lunas auf ein paar Raspel-Zentimeter eingekürzt, sondern hatte schon noch geschätzte 10-15 Zentimeter. Mir war aber bewusst, dass das eigentlich nicht gemacht werden sollte, nur warum, das war eine noch unbeantwortete Frage.

Die Fellstruktur des Australian Shepherds – der Double-Coat

Australian Shepherds gehören zu Hunden mit einem so genannten ‚Double-Coat‘. Das meint nichts anderes, als die doppelte Fellstruktur aus Unterwolle und Deckhaar. Wenn der Aussie nun geschoren wird, kürzt man das Deckhaar und die Unterwolle gleichsam ein.

Das Deckhaar und die Unterwolle sind eng miteinander verbunden und teilen sich einen Wachstumszyklus. Das Deckhaar besteht aus sogenannten Grannenhaaren. Diese nach hinten gerichteten, dickeren Haare werden auch als Primärhaar bezeichnet. Die Unterwolle dagegen besteht aus den weicheren und kürzeren Flaumhaaren und wird als Sekundärhaar bezeichnet.

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Luna mit inzwischen 10 cm Fell. Langsam erkennt man den Aussie wieder. [Luna Mitte August 2016]
Die Grannenhaare verfügen – wie der Name schon sagt – über eine grannenartige Verdickung an ihrem Ende. Sie zeichnen sich durch ihre Länge und Dicke aus und fühlen sich aufgrund ihrer Struktur härter an als Flaumhaare. Je nach Hund sind Farbunterschiede zwischen Deck- und Flaumhaar möglich. Außerdem ist es vorwiegend das Deckhaar, welches der Hund beim Fellstellen aufrichtet. Da es über der Unterwolle liegt, ist es im Besonderen für den Schutz vor Schmutz und Nässe verantwortlich. Dieses Haar hat einen besonders langen Wachstumszyklus, wächst also entsprechend langsam.

Ein Deckhaar steht aber nicht alleine. Aus dem selben Follikel wie das Grannenhaar sprießen auch zahlreiche Flaumhaare. Sie umgeben ihr eines Grannenhaar als eine dicht beieinander stehende Gruppe flauschiger Einzelhaare. Ein solcher Büschel erinnert ein wenig an eine große Blume mit dickerem Stängel, die mitten aus einem Grasbüschel heraus wächst.

Wachstum des Haares

Die Unterwolle wächst sehr viel schneller als das Deckhaar (im Schnitt erneuert sie sich alle 10-16 Wochen), sodass nach der Schur überwiegend Unterwolle beim Hund zu sehen ist.

Dies führt dazu, dass man den Eindruck gewinnt, die Fellstruktur würde sich verändern. Als Beispiel möchte ich hier Luna anführen, die im August 2016 schon wieder gut 10 cm Fell hat. Das besteht aber hauptsächlich nur aus Unterwolle, das Deckhaar ist auf der Haut bisher nur als Stoppeln zu fühlen.
Es kann sogar Jahre, im Zuge mehrer Fellwechsel, die ja überwiegend die Unterwolle betreffen, dauern, bis das Deckhaar die ursprüngliche Länge hat.

Der Haarfollikel unterliegt während seines gesamten Lebens einem ständigen Wechsel von massivem Wachstum bzw. Differenzierung (Anagen), Organrückbildung (Katagen) und Ruhestadium (Telogen).

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Luna im September 2016

Während der anagenen Wachstumsphase geschieht die eigentliche Haarproduktion. Es kommt zum Aufbau und zur vollen Reifung des Haarfollikels, anschließend wird durch ständige Teilung der epithelialen Zellen das Haar gebildet. Wenn das Wachstum des Haares abgeschlossen ist kommt es zu einer Rückbildung und die Haarpapille bewegt sich aufwärts. Es folgt das Ruhestadium. Durch entfernen des Haares kann das Wachstum erneut ausgelöst werden. Dies erklärt, dass das Fell eines geschorenen Aussie besonders stark nachwächst, was sich aber überwiegend an der Unterwolle bemerkbar macht.

Pflege des geschorenen Australian Shepherds

Da die Unterwolle bereits ab ein paar Zentimetern schon wieder verfilzen kann, ist ein geschorener Aussie keine Alternative für Faule. Hier muss man genauso am Ball bleiben, wie beim nicht geschorenen Hund. Tendenziell sollte man sogar öfter die Unterwolle auskämmen, da sie nun durch die Schur beschleunigt wächst. Die Empfehlung lautet, den Aussie 2 mal in der Woche zu kämmen.
Im Prinzip kommt man hier also in einen Teufelskreis, da viel Zeit nötig ist, um die Unterwolle im Zaum zu halten und für ausreichen Belüftung der Haut zu sorgen.

Ich habe Luna in den ersten Monaten von Juni bis Oktober wöchentlich gekämmt. Seit November kämme ich Luna alle zwei Wochen. Jedes Mal hole ich tütenweise Unterfell raus. Ich hoffe, dass sich das nach dem zweiten Fellwechsel im Frühjahr etwas beruhigt und das Unterfell nicht mehr so wuchert.

Unsere Bürsten und Kämme habe ich für dich in folgendem Beitag zusammengestellt:

Auf der Suche nach dem heiligen Gral

 

Argumente gegen eine Schur

Daher sprechen folgende Punkte gegen eine Schur eines Aussies:

  • Die Schur allein verschafft dem Hund keine Linderung bei hohen Temperaturen, da die dichte Unterwolle nach wie vor an der Haut sitzt, das schützende Deckhaar jedoch fehlt.
  • Durch Wuchern der Unterwolle kann es sogar zu einer Verschlechterung der Wärmeregulation kommen, wenn der Hundehalter nicht am Ball bleibt.
  • Da der Schutz vor Schmutz und Nässe durch das Deckhaar fehlt, trocknet das Fell nun langsamer. Der Aussie kann stärker „riechen“ und die Entstehung von Ekzemen und Entzündungen wird gefördert.
  • Durch die schneller wachsende Unterwolle kann es zu einer Verdrängung der Haarfollikel des Deckhaares kommen, sodass es gegebenenfalls gar nicht mehr nachwächst.
  • Der Hund haart nach wie vor, da die Unterwolle ja nur eingekürzt wird und sich – wie oben beschrieben – alle 10-16 Wochen erneuert.
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Luna im Januar 2017

Es macht also keinen Sinn seinen Aussie zu scheren, weil man keine Zeit für die Fellpflege hat. Diese verdoppelt sich sogar. Wenn man jedoch eine Schur wünscht, sollte man das Deckhaar nur einkürzen, jedoch erst, nachdem die Unterwolle ausgebürstet wurde.

Hier die Gründe gegen die Schur im Überblick:

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Davon unbenommen gibt es natürlich immer wieder Situationen, in denen man um eine Schur nicht herum kommt. Zum Beispiel bei Hauterkrankungen oder wenn der Hund bereits so weit verfilzt ist, dass die Unterwolle nicht mehr vernünftig ausgekämmt werden kann. Bei letzterem kann man das jedoch nur als „Drücken der Reset-Taste“ sehen und muss nachher viel Zeit investieren, damit das Fell wieder schön nachwächst.

Gerade bei Aussies sollte man auch die Finger vom beliebten Furminator lassen, da dieser nicht die Unterwolle entfernt, sondern das längere Haar kappt und es dann meist zu Haarbruch (Spliss) kommt.

Übrigens: Lieber Aussie-Halter, Du bist nicht allein.

Das hier geschriebene betrifft alle Rassen mit einem Double-Coat, wie zum Beispiel Golden Retriever, Leonberger, Berner Sennenhund, Hütehunde, Labradore, Tibet Terrier, Schäferhunde oder Huskys!

Wie du deinem Hund auch ohne Schur im Sommer Erleichterung verschaffen kannst, findest du hier: Sommer, Sonne, Siesta

Unser Werkzeug zur Fellpflege und die Suche nach der perfekten Bürste für Lunas Unterfell kannst du hier nachlesen: Auf der Suche nach dem heiligen Gral

 

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Im Frühling 2017 ist schon wieder das schöne seidige Oberfell dominant.

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  1. Ich kann mich gut erinnern, wie wir damals unsere Laika scheren lassen mussten – gesundheitliche bedingt, wir mussten eine Emulsion in die Haut einmassieren. Die Groomerin hat uns gleich gesagt, sie würde es aus anderen Gründen auch nicht machen – denn das Fell würde lange brauchen um sich zu erholen und manchmal würde es nie wieder so richtig gut nachwachsen.
    Wir hatten Glück, aber es brauchte über ein Jahr, bis das Fell wieder (fast) normal war.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

    1. Liebe Isabella,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Du machst mir Hoffnung, dass Luna im nächsten Jahr auch wieder mit schönem Fell unterwegs ist. 🙂
      Ja, manchmal ist es das Beste für den Hund. Ich finde es schön, dass deine Groomerin so aufmerksam ist.
      Hast du noch Tricks auf Lager? Außer regelmäßig kämmen?
      Herzliche Grüße, Stephie mit Luna

  2. Als Halterin einer Tibet Terrier Hündin, mit langem doppelschichtigem Haar und viel Unterwolle kenne ich die Themen rund um die Fellpflege. Hier wird die Unterwolle entfernt und damit die Funktionsfähigkeit des Fells erhalten. Und das, obwohl ich immer wieder gefragt werde, ob mein Hund im Sommer nicht zu sehr schwitzt….

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    1. Liebe Sabine,
      gut zu wissen, dass Tibet Terrier auch zum Club der Unterwollmonster gehören.
      Liebe Grüße an Socke, auf das sie immer einen kühlen See in Reichweite hat. 😉
      Denn bei diesen Temperaturen ist wohl jeder Fellnase zu warm.
      Herzliche Grüße
      Stephie mit Luna und Enki

      1. Das mit dem Schwitzen war eher ironisch gemeint. Ein gut gepflegtes Fell verhindert, dass der Hund mehr schwitzt als andere Hunde. Aber die Menschen glauben, was sie sehen. Soll heißen, dass ein Hund mit viel Fell schwitzt. Das tut er aber nur dann, wenn sein Fell nicht richtig gepflegt wurde. Bei Socke würde ein Scheren dazu führen, dass nur die Unterwolle übrig bleibt, die aber alle die Funktionalität des doppelschichtigrn Felles nimmt, eben wie bei einem Aussie….

        Viele liebe Grüße
        Sabine mit Socke

        1. Liebe Sabine,
          das habe ich auch mit einem Augenzwinkern aufgenommen.
          Die „der muss doch eingehen bei dem Fell“ Kommentare kenne ich von meinem vorherigen Aussie und unseren Bobtails auch zu genüge.
          Gerne genommen auch Sprüche wie „Ach, und was macht der in der Natur? Dam kämmt ihn doch auch keiner“. 🙂
          Herzliche Grüße
          Stephie mit Luna und Enki

  3. Ich find den Artikel toll
    Meine bc Prinzessin war gestern auch zum Friseur- aber nur weil die „Hosen“ ausgekämmt wurden und die Fußpflege nötig war !!!
    Ich würde sie nur scheren lassen, wenn es aus gesundheitlichen Gründen nötig wäre

  4. Und Riesenschnauzer wobei viele ihre Riesen trotzdem zwischendurch scheren, aber eine solche Reaktion wäre in der Riesenschnauzer-Facebook Gruppe sicher auch gekommen. Ist ein Thema das oft hitzig diskutiert wird. Ist hier aber ganz toll erklärt warum man das nicht tun sollte, vielen Dank!
    Claudia mit Susi Sorglos, Alpha und Aurora
    k9scout.blogspot.com

    1. Hallo Claudia, vielen Dank für deinen Kommentar. Gut, dass Du die Liste um die Riesenschnauzer ergänzt. Es kann ja jeder machen was er will, aber man sollte halt wissen was man da tut. 🙂
      Herzliche Grüße
      Stephie mit Enki und dem geschorenen Schaf Luna

  5. Ein super Beitrag! Ich werde meine Hunde nicht scheren , solange es nicht medizinisch Notwendig ist. Wenn ich regelmäßig Kämme habe ich Jussis Fellmenge auch gut im Griff 🙂 und er schwitzt auch nicht, wenn ich die Unterwolle immer gut raushole 🙂

    LG Lily

    1. Liebe Lily,
      vielen Dank, es freut mich, dass dir der Beitrag gefallen hat. Gut, dass Du Jussis Fell im Griff hast, so hübsch, wie der Kleene aussieht. Luna wird ihm hoffentlich auch bald wieder Fellkonkurrenz machen… 🙂
      Herzliche Grüße,
      Stephie mit Luna und Enki

  6. Mein Tierarzt hat mir schon bei meiner vorherigen Border Collie Hündin im Sommer in den Ohren gelegen, dass ich sie scheren solle, um ihr das Leben bei der Hitze zu erleichtern. Ich hab es nicht gemacht, weil ich keinen langhaarigen Hund anschaffe um ihn dann zu scheren. Ich war dann lieber am Waldweiher mit ihr. Da konnte sie sich abkühlen. Mit meiner jetzigen Hündin mache ich das auch so. Klar mag ein Border lieber kühleres Wetter, man muss ja aber nicht in der Mittagshitze Gewalttouren machen. Ich frage mich aber, wie ein Tierarzt auf die Idee kommt, dass ein Hund mit Doppelfell geschoren werden soll?

    1. Liebe Britta,
      schön ist das nicht. Aber ich habe ein gewisses Restverständnis seit ich bei meiner Lieblingtierärztin aushelfe. Die Armen müssen ja jede Tierart versorgen. So detailliert kann das dann im Studium nicht mehr gelehrt werden.
      Gut, dass Du deine Entscheidung getroffen und Dich beirrenlassen hast.
      Herzliche Grüße
      Stephie

  7. Liebe Stephie,
    das ist mal wieder ein sehr toller und wahnsinnig informativer Artikel!
    Meinen letzten Hund, ein Cairn Terrier, hatte ich im Alter immer geschoren, weil er doch im Sommer sehr litt und dadurch etwas Erleichterung erfuhr. Ich hatte mir nie Gedanken darüber gemacht, ob das eventuell auch schädlich sein könnte. Meinen jetzigen Hund, Alex, würde ich nie scheren. Er hat zwar arge Probleme im Sommer, schon bei 15 Grad geht es langsam los, aber sein Fell macht auch nicht so den wahnsinnig dicken Eindruck. Doch man merkt, dass in ihm ein Husky steckt, denn Minus 15 Grad bereiten ihm absolut keine Schwierigkeiten, obwohl er am Bauch teils kahle Stellen hat. Aber dank Dir weiß ich jetzt auch warum, denn sein Fell ist tatsächlich so aufgebaut, wie Du es geschildert hast. Und mit Schäferhund und Husky hat er mindestens zwei Vorfahren, die ebenfalls einen Double Coat haben. Also scheinbar habe ich es bei ihm instinktiv richtig gemacht 🙂
    Danke für den Beitrag, ich habe wieder etwas gelernt!
    Liebe Grüße
    Anni

    1. Liebe Anni,
      ich bin empört, WordPress hat Dich doch tatsächlich als Spam angesehen. Frechheit!
      Danke für das schöne Kompliment.
      Auch wenn Alex Fell nicht dicht erscheint, probiere doch trotzdem mal die Unterwolle zu entfernen. Enki hat auch viel davon, ich bin immer wieder überrascht. Mein Liebling dafür ist übrigens der schnöde Universalstriegel von Trixie für fast kein Geld. 😉
      Herzliche Grüße
      Stephie

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