close
Gesunder Hund

Ein Enkman vor dem Burn-out (Anzeige)

CBD – im Moment scheinen diese magischen drei Buchstaben in aller Munde. Und auch wir haben Leckerchen mit CBD Öl getestet – mit für mich überraschendem Erfolg.

Enki kommt aus dem Auslandstierschutz und ist Hunde gewöhnt. Auch nachdem er hier ankam, waren wir lange Zeit fast jede Woche bei einem Treffen mit mehreren Hunden und er zeigte sich immer super verträglich. Bei allem Ärger, den wir gerade in der Anfangszeit hatten wusste ich, ich muss mir keine Gedanken um Enki und andere Hunde machen. Grundsätzlich ist er sozial verträglich.

Enki wird zu Grumpy Dog

Dann begann dieses Jahr mit einem Schlag. Luna starb, Enki trauerte, Kane kam, Enki trauerte noch immer, freute sich aber auch über seinen Ziehsohn. Enki und ich trainierten fleißig für Camp Canis und wollten uns vorher mit allen Teilnehmern einmal treffen. Und dann passierte, was für mich immer noch unvorstellbar ist. Enki stieg aus dem Wagen und knurrte die anderen Hunde an. Wir gingen in den Garten, nach einem Moment machte ich Enki los und er stürzte sich auf einen anderen Hund.

Er hat ihn nicht verletzt, aber es war laut und der andere Hund war nass durch Enkis Maul. Trennen konnten wir die beiden nur körperlich, ansprechbar war zumindest Enki nicht mehr, der andere Hund wehrte Enki so gut es ihm möglich war ab. Ich nahm Enki wieder an die Leine, aber auch da knurrte er jeden Hund an, der sich uns nur näherte. Das Ende vom Lied, Enki verbrachte den Besuch im Auto.

Hund mit Nacani Schmuckdose auf Steinen
Nacanis in der Schmuckdose aus Pappe

Leinenaggression eines Bodyguards

Ich begann nachzudenken und mir fiel auf, dass Enki schon eine Weile jeden Hund an der Leine anknurrte. Und da ich immer einen Plan brauche überlegte ich, was wir ändern konnten und holte uns Unterstützung bei einem Trainer, der die Situation objektiv einschätzen sollte. Seine genauen Worte weiß ich nicht mehr, aber es wurde klar, dass Enki das als seinen Job empfand. Und Enki nimmt Jobs immer ernst, das weiß ich schon. Ich hatte das Verhalten unterbewusst nicht nur ausgelöst, sondern sogar gefördert.

Wenn wir mit Luna unterwegs waren, musste ich immer aufpassen, dass wir Menschen nicht zu nah kamen, da sie zur Begrüßung zubiss. Nach einem unglücklichen Vorfall zu Beginn letzten Jahres war ich dauerhaft angespannt. Luna war nur mit Maulkorb unterwegs, aber trotzdem wurde ich die Sorge nicht los, dass etwas passieren könne. Enki hat das natürlich wahr- und aufgenommen. Allerdings auf die Hunde projiziert. Ihm war klar, die sollen bitte so weit wie möglich wegbleiben und das wäre nun sein Job. Wenn also mein eigentlich verträglicher Enkman sich wie ein Berserker gebärdete und die Mensch-Hund-Teams einen Bogen um uns machten, war ich ihm aus vollem Herzen dankbar.

Der Hund mit den 1000 Jobs

Auch im Haus suchte er sich Jobs. Nachts kam er nicht mehr mit ins Schlafzimmer und mit der neu gewonnenen Aufmerksamkeit bemerkte ich, dass er nachts nicht schlief, sondern unten im Haus wachte. Das war auch eine mögliche Erklärung dafür, dass er quasi auf jedem Foto nur noch Stressfalten um die Schnauze hatte und mit seinen 4 Jahren inzwischen so grau ist, dass jeder ihn auf mindestens 10 schätzt. Mein Hund stand kurz vor dem Burn-out.

So konnte es nicht weiter gehen. Wir trainierten fleißig und ich nahm Enki nicht nur den Job des Bodyguards, sondern gleich noch ein paar andere mit. Wie sagte Mara von Hundesport Nubi so schön? Es ist furchtbar schwer mit so einem berufenen Bodyguard an seiner Seite. Bei Enki scheinen sich da die Herdenschutzhund- und die Schäferhundgene gegenseitig zu potenzieren.

Eine Kooperationsanfrage wie viele – oder doch nicht?

Nach ein paar Wochen des Trainings erreichte mich eine Mail von Meike, Geschäftsführerin bei Nacani, ob wir nicht ihre Leckerchen mit CBD testen wollen. Ich wollte absagen. CBD kannte ich, aber nur für Krankheiten des Nervensystems oder chronische Schmerzzustände. Beides hatten wir hier zum Glück nicht. Aber dann fing es an in mir zu arbeiten. Sicher, CBD enthält keine berauschenden Wirkstoffe mehr, aber wäre so etwas Ganja, etwas Rastafari Stimmung nicht vielleicht hilfreich bei unserem Training mit Enki?

Ich beschrieb Meike unsere Situation, meinen Verdacht und erzählte ihr, dass ich Enki durchchecken ließ. Dass wir sicher sind, dass er nichts Körperliches hat. Und ich fragte sie, ob sie sich vorstellen könne, dass CBD Enki unterstützen könne.

Meikes Antwort überraschte mich. Sie hatte sich viele Gedanken über Enki gemacht und gab offen zu, dass sie so einen Fall noch nicht hatten, aber dass sie sich gut vorstellen könne, dass CBD ihn unterstützt. Sie machte keine Versprechen, lobte ihr Produkt nicht in den Himmel. Es war ein ganz offenes „Es kommt auf einen Versuch an“.

Und so haben wir uns auf drei Monate Versuchszeit geeinigt, die nun um sind. Es wird Zeit für ein Fazit.

Was ist CBD überhaupt?

CBD (Cannabidiol) ist ein Cannabinoid, das nicht psychoaktiv ist. Ganz im Gegensatz zu Marihuana. Es enthält nur sehr geringe Mengen THC, aber dafür eben viel CBD. An sich sind Cannabinoide Botenstoffe, die unser Körper selbst produziert. Das gilt für den Hund wie auch für uns.

Eine Zufuhr CBD von außen hilft dem Körper ins Gleichgewicht zukommen. Die Wirkung setzt bei allen entzündeten, schmerzenden oder übererregten Geweben ein. Daher kommt die besonders gute Wirkung bei chronischen Schmerzen, aber auch bei Epilepsie.

Bei folgenden Problemen lohnt sich ein Versuch mit CBD auf alle Fälle:

  • Haut- und Fellprobleme
  • Probleme mit dem Immunsystem
  • Probleme mit dem Magendarm-Trakt
  • Entzündungen im Körper
  • Probleme mit dem Nervensystem
  • bei Alterserscheinungen
  • bei einer sensiblen Psyche (Ängstlichkeit, Unruhe etc.)
  • nicht ausbalancierte Hormone

CBD und die Psyche

CBD wirkt angstlösend und beruhigend. Außerdem hilft es, sich besser zu fokussieren. Daher konnte CBD unser Training wohl gut unterstützen. Außerdem gibt es Studien die zeigen, dass CBD die Serotonin-Rezeptoren aktiviert und so zu mehr Selbstwertgefühl, Wohlbefinden bis hin zu Glücksgefühlen führt.

Leckerchen oder Öl?

Wer es bei seinem Hund mit CBD versuchen möchte, steht schnell vor der Frage, ob es lieber Leckerchen oder doch gleich das Öl sein sollen.

Im Prinzip ist das egal, allerdings schmeckt das pure Öl nicht all zu gut. Daher sind Leckerchen eine gute Alternative. Wichtig ist hierbei, dass das verwendete Öl ein naturbelassenes Vollspektrum Hanföl ist, weil die weiteren enthaltenen Stoffe die Wirkung des CBD verstärken.

Leckerchen mit Hanföl sind teurer als Öl, Öl lässt sich leichter dosieren. Dafür schmecken aber die Leckerchen besonders gut, dafür legt Enki seine Pfote ins Feuer.

Diese Leckerchen beruhigen Deinen Hund
CBD Öl beruhigt – auch Enki

Nacani für den Hund

Nacani bietet Leckerchen in Form von Kugeln und auch das reine Öl an. Das Öl ist ein naturbelassenes Vollspektrum-Öl, das auch in den Kugeln verarbeitet wird. Die Kugeln selbst sind getreidefrei und werden aus natürlichen Produkten hergestellt. Fleisch und Fisch kommen direkt aus der Region, das Fleisch sogar aus artgerechter Haltung. Außerdem sind in den Kugeln noch andere Superfoods verarbeitet, wie zum Beispiel Heidelbeeren und Himbeeren.

Auch bei der Verpackung achtet Nacani auf Nachhaltigkeit. Man bekommt die Kugeln in einer Papiertüte, oder, wenn es beim ersten Kauf etwas schicker sein soll, in einer schönen Pappschachtel.

Diese Kombination aus nachhaltiger Verpackung und regionalen Zutaten, insbesondere die artgerechte Bio-Haltung beim Fleisch, hat mich besonders überzeugt. Die Mädels bei Nacani kennen für ihre Fischprodukte sogar die lokale Fischerei persönlich, von der sie Forellen und Lachsforellen beziehen.

Und hilft das CBD nun?

Genug über CBD, zurück zu Enki und seinem Ganja – und ja, Enkman heißt intern nun Ganjaman. 😉

Schnell habe ich gemerkt, dass Enki wirklich fokussierter im Training, mehr bei mir ist. Wir machen schneller Fortschritte und uns beiden macht das Training viel mehr Spaß. Auch Zuhause änderte sich sein Verhalten, er ist Kane gegenüber viel gnädiger und nachsichtiger. Nach ein paar Wochen wurde sogar Kanes Traum wahr, er durfte eng an Enki gekuschelt schlafen.

Was das Problem der Leinenaggression angeht, können wir leider nur selten üben. Wir haben bei uns auf dem Weg in den Wald drei Erzfeinde – drei im Garten lebende Herdenschutzhunde, die ausrasten, wenn man sich nähert. Enki rastet ebenso aus, nach wie vor. Aber inzwischen komme ich einigermaßen an ihnen vorbei, wenn auch unter Abgesang wilder Schimpflieder seitens Enki. Also ja, ich hatte den Eindruck, dass es wirkt, aber so richtig konnte ich den Finger nicht darauflegen. Es hätte ja auch sein können, dass unser konsequentes Training einfach in diesem Ausmaß Früchte trägt.

Australian Shepherd im Park in der Sonne
Selbst Kane durfte mal kosten

Ganjaman in der großen Stadt

Den Beweis für die Wirksamkeit bekam ich, als wir Sandra von Dreipunktecharlie in Köln besuchten. Wir waren nicht das erste Mal da und der letzte Besuch hat uns beiden wirklich Sorgen bereitet. Es ging damit los, dass Enki seit er bei uns ist Angst vor glatten Böden hat. Und in Ihrem Haus ist hochglänzender Steinboden verlegt, ein Fahrstuhl mit Spiegeln und dann noch Parkett in der Wohnung. Es dauerte lange, bis Enki einigermaßen über den Boden ging und nicht geduckt mit ausgefahrenen Krallen irgendwohin zu flüchten versuchte.

In der Stadt selbst war er gnadenlos überfordert von den Menschen, anderen Hunde, Gerüchen und Geräuschen. Am Abend nach unserer Ankunft war ich kurz davor wieder zu fahren, da er nur noch gestresst hechelte, nicht mehr ansprechbar war und die Augen unfokussiert ins Nichts starrten. Er hat mir Angst gemacht wie noch nie zuvor.

Als letzter Ausweg sind wir mit ihm und Charlie an einen See außerhalb der Stadt gefahren und haben sie rennen lassen, damit Enki etwas Stress abbaut. Es ging, aber schön war anders. Und so sind wir am nächsten Morgen zeitig nach dem Frühstück wieder aufgebrochen.

Sorgen vor dem nächsten Besuch

Nun also der nächste Besuch und ich gestehe, ich hatte große Sorgen, ob das überhaupt klappen würde oder ob ich nicht nach einer Stunde zurück auf dem Weg nach Hamburg wäre. Denn noch mal wollte ich es nicht so weit kommen lassen, dass Enki vor Überforderung total dichtmacht.

Aber es geschah etwas unglaubliches, das absolut nicht auf Training zurückzuführen war. Enki lief schon freudig aufmerksam mit zum Haus. Machte dann zwei unsichere Schritte auf dem glatten Boden bevor er die Pfoten ganz aufsetzte und sicher und sichtlich unbeeindruckt über den glänzenden Steinboden und das Parkett lief. Als hätte er nie etwas anderes gemacht. Und glaubt mir, das ist keine Gewöhnung. Im ersten Jahr bei uns habe ich das Gehen auf glänzenden Böden nämlich noch geübt, bevor ich aufgab, weil ich nicht durch die Angst durchkam und einfach keine Notwendigkeit sah, dass er das nun unbedingt können muss.

Enki war vollkommen entspannt

Genau so ging das ganze Wochenende weiter. Enki ging mit uns entspannt am Rhein längs, pöbelte keinen anderen Hund an und hatte einfach nur Spaß. Trotz all der Eindrücke, Menschen, Hunde, Geräusche und Gerüche. Sandra und ich trauten unseren Augen kaum.

Für all das gibt es nur eine Erklärung, CBD wirkt. Meinen Hund so entspannt und lässig zu sehen, trieb mir vor Freude die Tränen in die Augen. Und erst durch das Wegfallen dieser Stressmomente wurde mir klar, wie viele Baustellen wir hatten, von denen ich Meike in der ersten Mail gar nicht berichtet hatte.

Dieser Ausflug nach Köln war mein persönliches Highlight des Jahres. Dicht gefolgt von einem Spaziergang, bei dem Enki trotz Wild im angrenzenden Wald im Freilauf war und sich die ganze Zeit freiwillig an mir orientierte. Ich atmete auf ohne zu merken, dass ich den Atem Monate, wenn nicht Jahre angehalten hatte. Ich sah den Silberstreifen am Horizont.

CBD Pralinen in Bio Qualität
Enki besteht darauf – bei uns gibt es weiter CBD

Wie geht es Enki ohne CBD?

Da Enki eine Analdrüsenentzündung hatte, verordnete ihm unsere Tierheilpraktikerin eine Entgiftungskur. Die wollte ich eigentlich nicht mit noch weiteren Mittel wie CBD kombinieren. Wenn ich versuche das System zu entlasten muss ich oben ja nicht weiter reinkippen. Das war zumindest mein Gedanke. Ich unterbrach also die Gabe und merkte zwei Wochen nichts. Dann ging es los. Bei jeder Kleinigkeit wurde Kane von Enki richtig angeschrien. Das Kleinteil wusste gar nicht mehr, wie ihm geschah, war doch weder für ihn noch für mich ein Auslöser erkennbar. Sicher, Kane wollte mit ihm zusammen durch die Terrassentür, aber das war nicht neu. Das machen die beiden immer so. Plötzlich schien Enki extrem schlecht gelaunt, reagierte auf mich nicht mehr richtig und ließ Kane nicht mehr nah an sich ran.

Ich schaute mir das zwei Tage an und holte unsere Nacanis wieder raus. Direkt am nächsten Tag war der Spuk vorbei, Enki ein fröhlicher entspannter Hund. Bis Kane sich in seiner Anwesenheit wieder entspannte dauerte es zwar etwas länger, aber inzwischen haben wir hier wieder Gemeinsamkeit und Frieden.

Und wie handhabe ich das in der Zukunft?

Ich werde immer wieder schauen, ob Enki das CBD noch braucht. Und ich werde offen gestanden auf Öl umsteigen, denn bei der Menge Nacanis, die Enki mit seinem Gewicht braucht, reicht unser Budget vorne und hinten nicht.

Aber ich werde ganz sicher CBD und Nacani treu bleiben.

Liebe Meike, ich danke Dir von Herzen, dass Du einer Eingebung folgend uns genau im passenden Moment angeschrieben und uns mit dieser Kooperation ein ganz neues Zusammenleben ermöglicht hast.

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Nacani. Die Inhalte stellen jedoch meine ehrliche Meinung und meine Beobachtungen dar. Wie bei jeder Kooperation habe ich vertraglich festgehalten, dass ich bei Nichtgefallen auch nicht berichte.

Übersicht Rezension

Geschmack - von Enkman getestet 10
Handlichkeit der Dosierung 10
Wirkung 10
Qualität der Zutaten 10
Nachhaltigkeit der Verpackung 10

Summary

10 Punkte Alles in allem bin ich absolut begeistert und werde wieder bei Nacani kaufen. Die Qualität, das Auge auf Nachhaltigkeit und natürlich die Wirkung haben mich absolut überzeugt.

Stichworte : CBD LeckerchenHundeblogHundekekseNahrungsergänzung
Stephanie Rose

Die Autorin Stephanie Rose

Bloggerin mit einem Faible für Fotographie.

1 Kommentar

  1. Schön, dass euch die Leckerchen geholfen haben! Wir haben ja auch CBD Öl getestet. Bei Skadi wegen ihrer Hysterie. Und ja, ich denke auch dass sich Training und CBD super ergänzen und unterstützend wirken.

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

Leave a Response