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Hundeblog

Blogfunken

Tipps für Bloganfänger

Das ist der Name einer neuen Reihe rund um das Thema Blog.

Mein Hundeblog ist letzten Monat 3 geworden, vorher habe ich mich schon mit einem Gartenblog versucht – war dann aber doch nicht dauerhaft mein Thema. 😉

Inzwischen erreichen mich immer häufiger Fragen von Bloggern, die Unterstützung suchen. Und von Menschen, die sich auch den Traum eines Blogs erfüllen möchten.

Und darum soll es bei der neuen Artikelreihe gehen. Ich berichte von meinen Erfahrungen zu verschiedenen Themen. Und auch wenn ich wahrlich kein Meister in allen Disziplinen bin, hilft Dir vielleicht der eine oder andere Artikel.

Gemeinsam

Ich liebe die Gemeinschaft der Hundeblogger. Andere annehmen, mit offenen Armen aufnehmen und sich gegenseitig unterstützen erlebt man in dieser Gemeinschaft an jeder Ecke.

Eure Artikel

Deshalb möchte ich den Gemeinschaftsgedanken auch bei dieser Serie aufgreifen. Ich habe eine Seite rund um das Thema Blog veröffentlicht und verlinke da jeden Artikel zum Thema Bloggen, den ihr schon geschrieben habt oder hoffentlich noch schreibt. Und jedes Thema meiner Artikel kann und soll auch eine kleine Blogparade sein. Schreibe ebenfalls Deine Erfahrungen dazu. Denn je mehr unterschiedliche stimmen wir zu einem Thema haben, desto runder wird das Bild.

Schreib einen Kommentar oder schicke mir eine Nachricht mit dem Link zu Deinem Artikel, damit ich ihn auf die Blogfunken Seite mit aufnehmen kann.

Gemeinschaft der Hundeblogger

Unsere Gruppe

Außerdem habe ich bei Facebook eine kleine und feine Gruppe eröffnet, die dem Austausch dient. Da geht es um den Blog, das Social Media und Pinterest Marketing, um Kooperationen und Möglichkeiten mit dem Baby Geld zu verdienen gehen. Um das Gewinnen von Lesern, Inspirationen für Artikel, Zeitmanagement und all das andere Zeugs rund den Blog.

Komm gerne dazu, ich freue mich: Blogfunken Facebookgruppe

Aber nun zum ersten Thema:

Fremd- oder selbstgehostet – wie kann ich starten?

Du hast Dich entschieden, dass Dein Hobby schreiben nun öffentlich werden soll und Du deinen eigenen Hundeblog haben möchtest? Prima, in meinen Augen eine der besten Entscheidungen überhaupt. Es stellt sich nur schnell die Frage, wo Dein virtuelles Zuhause sein soll. In erster Linie gibt es hier zwei unterschiedliche Wege, die Du beschreiten kannst: Fremd- und selbstgehostet.

Fremdgehostet – der einfache und preiswerte Start

Fremdgehostet heißt, dass jemand Dir in der Regel kostenlos Platz auf seinem Server für Deinen Blog und Deine Ideen zur Verfügung stellt. Hier gibt es spezielle Blogplattformen wie zum Beispiel Blogspot, WordPress.com, Tumblr, Wix oder Jimdo.

Ich selbst war zu beginn ein paar Wochen bei Jimdo, aber sehr schnell unzufrieden mit der Baukastenoptik, mit der man seinen Blog dort erstellt. Es sah irgendwie immer gepfuscht aus, nie so wie ich es mir wünschte.

Schnell wurde mir klar, dass es WordPress sein soll. Denn WordPress wurde ursprünglich für Blogger gemacht und hat genau dort nach wie vor seine absoluten Stärken. Da es zu Beginn nichts kosten sollte, habe ich mich für wordpress.com entschieden. Eigentlich ein guter Einstieg als Blogger, denn wer von uns möchte schon gleich zu Beginn Geld in die Hand nehmen ohne zu wissen, ob man dann auch dabei bleibt. Wenn nicht das Wörtchen wenn wäre… Nach einem Jahr bei wordpress.com sprechen für mich gravierende Punkte dagegen:

DSGVO – 5 Buchstaben, die jeden Blogger zum Schwitzen bringen. Die Datenschutz Grundverordnung macht Dir als Blogger das Leben schwer, schreibt sie Dir doch vor, wie Du mit den daten Deiner Besucher umzugehen hast. Und schon Kleinigkeiten wie die besuchende IP Adresse sind persönliche Daten. Bei einem fremdgehosteten Blog hast Du keine Kontrolle und musst darauf hoffen, dass Dein Anbieter nach den Regeln spielt. Tut er es nicht, landet die empfindlich teure Abmahnung bei Dir. Und wie immer gilt – Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Fremdgehostet ist wie Couchsurfen – Du kannst jederzeit rausfliegen und Deine mühsam geschriebenen Inhalte verlieren. Alle die jetzt schreien „Wordpress.com wird ja nicht von heute auf morgen dicht machen“ – mir ist genau das mit meinem eingangs erwähnten Gartenblog passiert. Drei Monate faul nichts gemacht, mich nicht eingeloggt und plötzlich war die ganze Plattform weg. Und der Anbieter war damals Google, also auch kein Leichtgewicht.

Du kannst Dein virtuelles Haus nicht einrichten wie Du möchtest, sondern bist auf das angewiesen, was Dir der Anbieter zur Verfügung stellt. Kennt einer von euch noch die Sims? Ein wenig so. Es gibt zwar viel Schönes zur Auswahl und in den ersten Monaten ist man so geflasht von den Möglichkeiten, dass einem die Einschränkungen nicht auffallen, aber glaube mir, der Tag an dem Du mehr willst wird kommen.

Wenn Du dabei bleibst, wirst Du irgendwann doch auf selbstgehostet umziehen. Darauf würde ich verdammt viel wetten. Und dann kommt der Schrecken – ein Umzug mit allen Texten und Bildern. Das soll ganz einfach sein und in der Regel gutgehen – habe ich mir sagen lassen. Bei mir war das fast eine Woche Arbeit im Urlaub, weil eben doch nur fast alles mitgenommen wurde. Und dann finde mal die Beiträge, bei denen die Bilder fehlen. Und vor allem finde die Bilder auf Deiner Festplatte wieder.
Außerdem hast Du ja diese kostenlose Adresse, bei mir war es thepellmellpack.wordpress.com Was machst Du jetzt mit allen Verweisen auf diese Seite und den paar wenigen oder gar schon vielen Leuten, die Dich darüber finden? WordPress.com viel Geld für eine Weiterleitung auf Deine neue Adresse (eine Nachsendeantrag sozusagen) in den Hals werfen oder auf alle bisherigen Verweise verzichten?

Selbstgehostet – oder auch die große Freiheit

Selbstgehostet heißt, Du wählst einen Anbieter für Serverplatz, also Deine virtuelle Immobilie, kaufst Dir die Rechte an Deine Adresse (bei mir thepellmellpack.de) und beginnst mit dem einrichten.

Dein Hoster

Den Serverplatz mietest Du von Deinem Hoster. Hier gibt es aberwitzig viele Angebote, von ganz preiswert bis ganz teuer. Nächste Woche erzähle ich Dir mehr über meine Erfahrungen mit Hostern und warum managed nicht immer heißt, dass da jemand für Dich managed…

Deine Adresse

Deine Webadresse oder URL kannst Du nahezu überall für wenig Geld registrieren lassen und dann überall mit hinnehmen. Weit schwerer ist hier der richtige Name, aber dabei kann ich Dir nicht helfen. 😉

Deine Einrichtung

Es gibt verschiedene CMS, also Content Management Systeme, die für sorgen, dass Deine Seite so dargestellt wir, wie Du es möchtest und dass Du Deine Beiträge veröffentlichen kannst. Für Blogs ist das meistgenutzte WordPress, in diesem Fall wordpress.org, da selbstgehostet. Das kannst Du Dir gleich merken, wenn Du mal Fragen zu WordPress hast. Die Antwortenden müssen dann immer wissen, ob Du fremdgehostet bei wordpress.com bist oder selbstgehostet bei wordpress.org. Vieles, was bei .org möglich ist, geht nämlich bei .com nicht.

Blog welche Plattform?

WordPress

WordPress ist eine kostenlose Open-Source-Software, mit der Du einfach und schnell einen Blog erstellen kannst. 32% aller Websites weltweit werden mit WordPress betrieben, womit es die mit Abstand am meisten genutzte Plattform ist. Für WordPress gibt es Themes – also Layouts für Deinen Blog. Es gibt unendlich viele und sehr schicke kostenlose Themes und noch weit mehr und schickere kostenpflichtige Themes. Am Anfang empfehle ich Dir kostenlose Themes, Du wirst sie wahrscheinlich häufig wechseln, bist Du weißt was Dir gefällt und was so ein Theme für Dich haben muss. Mit dem WordPress Theme Detector kannst Du übrigens rausfinden, von welchem Anbieter ein Theme ist und wie es heißt. Bei mir würde Dir der Detector verraten, dass mein Theme von Solo Pine ist und Laurel heißt.

Außerdem gibt es drölfzig Millionen Plugins für WordPress. Plugins sind kleine Programme, die mal nützlich sind, mal die Sicherheit Deines Blogs verbessern und mal einfach nur hübsche Spielereien sind. Zu Plugins wird es noch einen ganzen Artikel geben.

Für heute setze ich hier erstmal einen Punkt und hoffe, dass ich Dir bei der Entscheidung fremd- oder selbstgehostet etwas helfen konnte. Natürlich kostet selbstgehostet Geld und Du musst zu Beginn etwas mehr lernen, als bei fremdgehostet. Aber wenn Du auf den technischen Kram hinter einem Blog so gar keine Lust hast, musst Du entweder sehr reich sein oder Du solltest vom Gedanken an den eigenen Blog doch lieber Abstand nehmen. Keine Angst, können musst Du noch nichts – aber ein wenig Neugierde und die Lust am Lernen machen Dir das Leben als Blogger umso einiges leichter.

Und was das Geld angeht – ich habe monatlich mehr für ein Fitnessstudio gezahlt, in das ich genau zweimal gegangen bin. Bloggen ist mein Hobby und das darf ein wenig kosten. 10-20 € im Monat finde ich da völlig o.k.

Und nun bist Du dran…

Wie hast Du denn mit dem Bloggen angefangen?

Oder willst Du erst durchstarten? Welche Fragen brennen dir denn da unter den Nägeln?

About Author

Bloggerin mit einem Faible für Fotographie.

1 Comment

  • Isabella
    11. Juli 2019 at 11:37

    Eine schöne Idee … und sicher auch für viele hilfreich 🙂 Ich muss ja zugeben, ich bin da einfach zu bequem und bleibe bei Blogger … hat in den letzten sieben Jahren gut geklappt und ich hoffe einfach, es bleibt so! „Blogfunken“ ist leideretwas, wozu ich nichts beitragen kann – aber trotzdem freue ich mich schon auf weitere Beiträge von Dir zu dem Thema!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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